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Gespräch mit Debbie Harry : Ich habe die Gabe, mich geschmeichelt zu fühlen

Auf ewig Punk: Debbie Harry heute. Bild: CELESTE SLOMAN/The New York Time

Man hat sie die „Marilyn des Punk“ genannt oder „Barbarella auf Speed“. Wie sich Blondie-Sängerin Debbie Harry selbst sieht, verrät sie im Gespräch und in ihrer Autobiographie.

          8 Min.

          Debbie Harry hat eines der berühmtesten Gesichter der Popmusik, doch auf den Bildern in ihrem Buch erkennt man es nicht unbedingt wieder. Hier sind die Augen zu stechend, da ist der Mund viel zu breit, dort sind die berühmten Wangenknochen verschwunden. Und dann ist da noch ein Bild, auf dem die Sängerin weit älter aussieht, als sie es im wahren Leben jemals tun dürfte – mit tiefen Augenringen, einem klapprig dünnen Körper und einem Mikrofonständer in der Hand, der eher wie ein Krückstock anmutet.

          Das soll Debbie Harry sein, die Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre als Frontfrau der oft mit ihr in eins gesetzten Band Blondie so viele Menschen betörte? Die nahezu im Alleingang bewies, dass Punk nicht nur dreckig und wild, sondern auch sexy sein kann? Die Frau, von der – das jedenfalls behauptet Harry in ihrer jetzt veröffentlichten Autobiographie – ihr prominentester Porträtist Andy Warhol einmal sagte, er würde, wenn er sich selbst ein anderes Gesicht wünschen dürfte, das ihre wählen?

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