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Urteil : Freispruch für Mann, der seinen Sohn zerstückelt hat

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An einem explodierten Feuerwerkskörper in seinem Mund starb der Sohn. Bild: dpa

Ein Mann, der zugab, seinen Sohn zerstückelt zu haben, wurde vom Landgericht in Kiel vom Vorwurf des Mordes freigesprochen.

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          Aus Mangel an Beweisen hat das Kieler Landgericht am Mittwoch einen ehemaligen Schweinemäster aus Schleswig-Holstein vom Vorwurf des heimtückischen Mordes an seinem Sohn freigesprochen. Nach Auffassung des Schwurgerichtes war dem Angeklagten die Tat nicht mit der notwendigen Sicherheit nachzuweisen. Das Gericht folgte mit dem Urteil dem Verteidiger, der auf Freispruch plädiert hatte.

          Der Staatsanwalt hatte in dem aufsehenerregenden Indizienprozess dagegen lebenslange Haft gefordert. Er hielt es für erwiesen, dass der Angeklagte am 17. Juni 2012 nach einem Streit seinem schlafenden Sohn einen angezündeten Kanonenschlag in den Mund schob. Der 27-Jährige erstickte. Der Angeklagte bestritt den Mord, gestand aber, den Toten zersägt und in die Jauchegrube geworfen zu haben, angeblich um der Schwester des 27-Jährigen den Anblick zu ersparen

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