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Kanzler-U-Bahn : Neue Ost-West-Verbindung im Berliner U-Bahn-Netz

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Arbeiter stehen am Mittwoch in Berlin nach dem Tunneldurchbruch am U-Bahnhof Brandenburger Tor in der Baustelle. Nach derzeitigem Stand soll das Bauprojekt Ende 2020 abgeschlossen sein. Bild: dpa

Arbeiter haben die letzte Trennwand zwischen dem Verlängerungstunnel der Linie U5 vom Alexanderplatz und dem Bahnhof Brandenburger Tor durchbrochen. So soll eine durchgehende Ost-West-Verbindung entstehen.

          Ein Lückenschluss im Berliner U-Bahnnetz kommt weiter voran: Am Mittwoch durchbrachen Arbeiter die letzte Trennwand zwischen dem neu gebohrten Verlängerungstunnel der Linie U5 vom Alexanderplatz und dem bereits bestehenden Bahnhof Brandenburger Tor, an dem die U55 verkehrt. Durch die Verbindung der beiden Linien soll eine durchgehende Ost-West-Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof über den Alexanderplatz bis zur U5-Endhaltestelle Hönow geschaffen werden.

          Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) lobte den Lückenschluss während des feierlichen Durchbruchs als „Meilenstein“ der Stadtentwicklung. Es handle sich um das „zentrale Berliner Infrastrukturprojekt“, sagte er nach Angaben der Senatskanzlei.

          Die Verlängerung der U5 von ihrem bisherigen westlichen Endhaltepunkt am Alexanderplatz in Richtung Brandenburger Tor verläuft unter der Museumsinsel und der Straße Unter den Linden. Dabei entstehen drei neue U-Bahnhöfe. Der Tunnel war bereits vor dem offiziellen Durchbruch fertig. Die Spezialtunnelbohrmaschine „Bärlinde“ grub ihn von 2013 bis 2015.

          Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (links) beobachtet am Mittwoch in Berlin den Tunneldurchbruch am U-Bahnhof Brandenburger Tor.

          In Betrieb gehen soll die neue Verbindung 2020, das Budget des Großprojekts beläuft sich auf 525 Millionen Euro. Die Linie soll die Wohngebiete im Osten der Hauptstadt besser an den historischen Stadtkern, das Regierungsviertel und den Hauptbahnhof anbinden. Stadt und Berliner Verkehrsbetriebe rechnen mit täglich bis zu 155.000 Fahrgästen auf der Strecke.

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