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In der Mongolei : Trump Jr. soll gefährdetes Riesenschaf gejagt haben

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Der älteste Sohn des amerikanischen Präsidenten, Donald Trump Jr., ist Unternehmer und Großwildjäger. Bild: Picture-Alliance

Das mongolische Riesenwildschaf gilt als potentiell vom Aussterben bedroht. Der Sohn des amerikanischen Präsidenten soll ein solches Schaf geschossen haben – und den Einfluss seines Vaters genutzt haben, um an die Genehmigung zu kommen.

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          Präsidentensohn Donald Trump Jr. hat kein Herz für gefährdete Arten. Wie die Website „ProPublica“ herausfand, reiste der Unternehmer und Großwildjäger im vergangenen Sommer in die Mongolei, um ein Argali zu schießen. Das Riesenwildschaf wird von der Weltnaturschutzunion als potentiell gefährdet eingestuft. Durch Trophäenjagd und Nutztierhaltung schrumpfte die Population des etwa 200 Kilogramm schweren, größten Wildschafs in Asien auf knapp 80.000 Tiere. Anspielungen verschiedener Medien, der älteste Sohn des amerikanischen Präsidenten habe die Abschussgenehmigung Trumps Verbindungen zu mongolischen Politikern zu verdanken, wies der Großwildjäger zurück.

          Ein Sprecher teilte „ProPublica“ mit, der 41 Jahre alte New Yorker habe die Jagdreise schon 2015 vor dem Einzug seines Vaters in das Weiße Haus bei der Waffenlobby National Rifle Association (NRA) gebucht. Mongolische Jagdführer hatten aber von fünf Leibwächtern während der Reise in die Mongolei berichtet. Zudem wurde bekannt, dass Präsident Trump einige Monate vor der Jagd auf das Riesenschaf (Ovis ammon) eine Delegation mongolischer Politiker auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida willkommen hieß. Damals soll auch Trump Jr. dort Urlaub gemacht haben.

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