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„Trooping the Colour“ : Geburtstagsparade für die Queen – auch Meghan ist dabei

  • Aktualisiert am

Die britischen Royals versammeln sich zum traditionellen Familienfoto auf dem Balkon des Buckingham-Palastes. Bild: dpa

London feiert den 93. Geburtstag von Queen Elizabeth II. mit einer Militärparade. Dabei zeigt sich auch Herzogin Meghan zum ersten Mal seit der Geburt ihres Sohnes in der Öffentlichkeit – ein wichtiger Vertreter der Royales aber fehlt.

          Mit der Militärparade „Trooping the Colour“ hat die britische Königin Elizabeth II. am Samstag in London ihren 93. Geburtstag gefeiert. Auch Herzogin Meghan (37) nahm an dem Spektakel zu Ehren der Queen teil. Es war ihr erster offizieller Termin seit der Geburt ihres Sohnes Archie vor etwa einem Monat.

          Die Queen hatte zwar bereits am 21. April Geburtstag, doch wegen des normalerweise besseren Wetters findet die farbenfrohe Parade traditionell erst im Juni statt. Auch diesmal schien meist die Sonne. Queen Elizabeth kam in einer Kutsche zu dem Spektakel auf der Horse Guards Parade nahe des Buckingham-Palastes. Etwa 1400 Soldaten nahmen daran teil.

          Später versammelten sich die Royals auf dem Balkon des Buckingham-Palastes und sahen sich die Flugschau der Red-Arrows-Luftwaffe an. Kleiner Star für die Menschenmenge war dabei der jüngste Sohn von Prinz William (36) und Herzogin Kate (37): Der einjährige Louis winkte auf dem Arm seiner Eltern in die Menge und klatschte kräftig mit. Der Balkon war prall gefüllt mit Royals, darunter Thronfolger Prinz Charles (70) und Herzogin Camilla (71).

          Herzogin Meghan sitzt bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach der Geburt ihres Sohnes Archie neben ihrem Mann Prinz Harry in einer Kutsche.

          Jubel für Meghan

          Die Zuschauer begrüßten auch Meghan in ihrer Kutsche mit Jubel. An den offiziellen Terminen mit US-Präsident Donald Trump, der bis vergangenen Mittwoch drei Tage lang auf Staatsbesuch in Großbritannien war, hatte die Ehefrau von Prinz Harry (34) noch nicht teilgenommen. Die Herzogin von Sussex befindet sich noch im Mutterschutz, außerdem gilt die frühere Schauspielerin („Suits“) als scharfe Kritikerin Trumps und hatte einst in Amerika gedroht, sie würde nach Kanada auswandern, sollte Trump jemals Präsident werden.

          Der Militärparade fern blieb der Ehemann der Queen, Prinz Philip. Er wird an diesem Montag 98 Jahre alt. Philip lässt sich kaum noch in der Öffentlichkeit blicken, seitdem er in Rente gegangen ist. Queen Elizabeth wurde nach dem Tod ihres Vaters mit 25 Jahren Königin und ist damit länger als jeder andere britische Monarch auf dem Thron.

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