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Nasa bestätigt Projekt : Tom Cruise will im Weltraum drehen

Bekannt für seine abenteuerlichen Stunts und Filmprojekte: Tom Cruise Bild: Reuters

Gerüchte hatte es seit einigen Tagen gegeben, nun ist es offiziell: Tom Cruise arbeitet mit der Nasa an einem Filmprojekt im All.

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          Tom Cruise ist bekannt für abenteuerliche Dreharbeiten. Nun hat er sich eine Rolle als Pionier an einer der letzten Grenzen gesichert, die noch nie ein Spielfilmteam zuvor betreten hat: Er will im Weltraum drehen. Wie die Nasa am Mittwoch mitteilte, arbeitet sie mit dem Hollywood-Schauspieler an einem Film, der auf der Internationalen Raumstation ISS aufgenommen werden soll.

          Maria Wiesner

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Nasa-Administrator Jim Bridenstine schrieb auf Twitter: „Die Nasa freut sich darüber, mit Tom Cruise an einem Film auf der ISS zu arbeiten!“ Die Nasa hatte laut einem Bericht der New York Times, bereits seit einiger Zeit nach Möglichkeiten gesucht, die ISS auch kommerziell zu nutzen und etwa für den Weltraumtourismus zu öffnen. Bidenstine fügte in seinem Tweet hinzu, dass sich die amerikanische Raumfahrtbehörde vom Filmprojekt mit Cruise nicht nur finanzielle Vorteile verspricht: „Wir brauchen die populären Medien, um eine neue Generation von Ingenieuren und Wissenschaftlern zu inspirieren, unsere ehrgeizigen Pläne in die Realität umzusetzen.“

          Zunächst hatte am Montag das Hollywood-Fachmagazin Deadline über die Pläne des Schauspielers berichtet. Demnach soll Cruise auch mit Elon Musks SpaceX-Projekt in Kontakt stehen. Ob sich das Unternehmen ebenfalls an den Dreharbeiten beteiligen würde, stand jedoch noch nicht fest. Dafür will man über den Inhalt des Films immerhin so viel wissen: Bei dem Filmprojekt handelt es sich nicht um einen weiteren Teil der „Mission Impossible“-Reihe, wie das Magazin in Erfahrung gebracht haben will.

          Tom Cruise setzt bei seinem Spiel immer auf Körperlichkeit und besteht darauf, seine Stunts selbst durchzuführen. Egal, ob das bedeutet, dass er vom 123. Stock eines Wolkenkratzers in Dubai baumelt (Mission: Impossible - Ghost Protocol), sich beim Sprung von einem Hochhausdach den Knöchel bricht (Mission: Impossible - Fallout) oder einen Kampfjet fliegen lernt (Top Gun 2, der Ende des Jahres in die Kinos kommen soll). Es ist also nicht auszuschließen, dass der 57 Jahre alte Schauspieler sich die Gelegenheit nicht entgehen lässt, selbst an Bord der ISS zu drehen.

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