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Todesfall : Rapper O.D.B. starb an Überdosis Kokain und Schmerzmittel

  • Aktualisiert am

Rapper Ol' Dirty Bastard trifft Mariah Carey Bild: AP

Als Rap-Star O.D.B. (Wu-Tang-Clan) vor einem Monat zusammenbrach und starb, erschien der Vorfall vielen verdächtig. Doch nun ist klar: Der Musiker starb an einem Überdosis-Mix aus Kokain und Schmerzmitteln.

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          Die Ursache für den überraschenden Tod des Rap-Musikers O.D.B. (Ol' Dirty Bastard) war eine Überdosis von Kokain und Schmerzmitteln. Das hat das New Yorker Leichenschauhaus nach einer mehrwöchigen Untersuchung mitgeteilt. „Der Tod wurde als Unfall eingestuft“, erklärte eine Sprecherin.

          Der Rapper war am 13. November in einem Aufnahmestudio in Manhattan zusammengebrochen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Musikers mit dem bürgerlichen Namen Russell Jones feststellen. Sein Ableben - zwei Tage vor seinem 36. Geburtstag - war zunächst verdächtig erschienen, nachdem in den letzten Jahren mehrere HipHop-Musiker in jungen Jahren umkamen. So wurden Jam Master Jay, Notorious B.I.G. und Tupa Shakur erschossen, ohne daß die Täter gefunden werden konnten.

          O.D.B. hatte seine musikalische Laufbahn Anfang der neunziger Jahre als Gründungsmitglied der Band Wu-Tang Clan begonnen. Selbst in der bahnbrechenden Rap-Gruppe, die Stars wie Method Man, RZA und Ghostface Killah hervorbrachte, stach O.D.B. heraus. Schon bald begann er eine Solo-Karriere und landete Hits wie „Shimmy Shimmy Ya“ und „Got Your Money“.

          Mehrfach geriet Jones in seinem Leben mit dem Gesetz in Konflikt. Er wurde bei Schießereien verwundet und wegen unterschiedlicher Vergehen verhaftet. Wegen Drogenbesitzes und Flucht aus einer Entziehungsklinik verbrachte er zwei Jahre hinter Gittern. Nach Angaben von New Yorker Medien hatte O.D.B. ein gutes Dutzend Kinder von mehreren Frauen.

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