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Reaktionen auf Reynolds’ Tod : „Drück deine Tochter ganz fest von uns allen“

  • Aktualisiert am

Debbie Reynolds und ihre Tochter Carrie Fisher bei den Emmy Awards 2011 in Los Angeles. Bild: AP

Nicht nur William Shatner hatte gehofft, dass er mit dem Trauern für 2016 fertig wäre. Nachdem jetzt aber Schauspielerin Debbie Reynolds nur einen Tag nach ihrer berühmten Tochter gestorben ist, kennt die Fassungslosigkeit unter den Stars keine Grenzen.

          Es wird schon fast zu einer traurigen Routine: Tag für Tag versammelt sich die Prominenz aus dem Showgeschäft momentan hinter einem Hashtag, um in den sozialen Netzwerken jemanden aus ihrer Mitte zu verabschieden. Nach George Michael und Carrie Fisher starb jetzt auch Fishers Mutter Debbie Reynolds im Alter von 84 Jahren. Die Ursache für den Tod der Hollywood-Schauspielerin ist wohl ein Herzversagen, der eigentliche Auslöser ist für ihre Freunde und Kollegen aber klar. Der „Star Trek"-Schauspieler George Takei (79) schrieb auf Twitter: „Es gibt nichts Schlimmeres, als ein Kind zu begraben. Debbie starb an einem gebrochenem Herzen, aber sie ist jetzt mit ihrer Tochter."

          Auch Schauspielerin Alyssa Milano bezog Reynolds'  Tod auf den Verlust ihrer Tochter. „Liebe Debbie Reynolds, ich kann das total verstehen. Drück' sie ganz fest von uns allen."

          Während viele Menschen vor allem Mitleid mit der Familie der Verstorbenen zeigten, schrieb Talkmaster Larry King: „Ich habe Mitleid mit jedem, der keine Chance hatte, sie kennen zu lernen. Debbie Reynolds war pure Klasse. Sie war liebevoll, talentiert, wunderschön und unverwüstlich.“

          Seine Kollegin Ellen DeGeneres kann sich dagegen gar „nicht vorstellen, was die Familien von Carrie Fisher und Debbie Reynolds diese Woche ertragen müssen. Ich schicke all meine Liebe."

          Ähnlich fassungslos reagierte Schauspielerin Bette Midler auf den zweiten Todesfall in der Familie binnen kürzester Zeit: „Das ist zu schwer zu begreifen. Schön, talentiert, mit Hingabe zu ihrer Kunst folgt sie Carrie".

          Popstar Miley Cyrus hatte sich schon nach dem Tod von George Michael sehr betroffen gezeigt, jetzt schrieb sie zu einem Bild von Reynolds:  „Nach dieser traurigen Nachricht möchte ich nur noch meine Mutter umarmen und sie nie wieder loslassen."

          Und William Shatner, der nach Fishers Tod geschrieben hatte, dass er es nach diesem „furchtbaren Jahr“ nicht erwarten könne, dass endlich 2017 anbreche, schrieb: „Debbie Reynolds war eine der letzten aus dem Hollywood-Königshaus. Es bricht mir das Herz, dass sie von uns gegangen ist. Ich hatte gehofft, dass ich mit dem Trauern für 2016 fertig wäre."

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