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Mackenzie Davis : „Schwarzenegger war ganz begeistert von meinen Bauchmuskeln“

  • -Aktualisiert am

Kennt die Filmreihe erst seit kurzem: Davis, 32, als „Grace“ in „Terminator 6“. Bild: ddp/INTERTOPICS/LMKMEDIA Ltd.

Mackenzie Davis spielt im neuesten „Terminator“ eine Hauptrolle. Im Interview erzählt sie, was sie an „Alien“ und „Blade Runner“ liebt und wie Schwarzenegger sie motiviert hat.

          6 Min.

          Noch ist Mackenzie Davis ein Geheimtipp. Aber das wird sich mit dem Start von „Terminator 6: Dark Fate“ schnell ändern. Sie gehört zu einer neuen Generation von Filmheldinnen, die bewusst nicht dem Klischee der Hollywood-Rollenmuster entsprechen wollen. Zum Interview in einem Hotel in West Hollywood in der Nähe des Sunset Boulevard erscheint die 1,78 Meter große kanadische Schauspielerin in kariertem Jackett mit breiter Schulterpartie und einem Kurzhaarschnitt, der ihre Androgynie betont. In eigenartigem Kontrast dazu trägt sie einen verwegenen Lidstrich, der sich bis zu den Schläfen zieht. „Hallo, ich bin Mackenzie“, stellt sie sich lässig vor. Ein Name, den man sich merken muss.

          ***

          Als die ersten „Terminator“-Filme im Kino liefen, waren Sie noch nicht geboren oder zu jung. Wann haben sie diese Filme zum ersten Mal gesehen?

          Sechs Monate bevor ich für diese Rolle vorgesprochen habe. Das war aber reiner Zufall. Jemand hatte mir die ersten beiden Teile als zwei Klassiker empfohlen, die man einfach kennen muss. Und ich war überrascht, wie cool und visionär sie sind. Ich liebe Filme wie „Alien“ oder „Blade Runner“, die ihrer Zeit voraus sind und sich mit politisch relevanten Themen beschäftigen. „Blade Runner“ hat mein Leben verändert. Meine Eltern haben uns Kindern früher alle möglichen Filme gezeigt, die für unser Alter ungeeignet waren, aber nie den „Terminator“.

          Sind Sie mit Ihren Eltern ins Kino gegangen?

          Wir haben uns jeden Sonntag alle zusammen einen Film im Fernsehen angesehen. Das war ein Ritual. Und dazu gehörte, dass meine Mutter einen Sonntagsbraten machte. Mein Vater ist Engländer, deswegen liebt er sonntags seinen Braten.

          Wer hat die Filme ausgesucht?

          Immer meine Eltern.

          Eine der ikonischen Szenen der „Terminator“-Filme ist die, in der Arnold Schwarzenegger zum ersten Mal in die Vergangenheit reist und nackt auf der Erde landet. Im neuen Film spielen Sie diese Szene als eine Art Hommage.

          Ich war fürchterlich aufgeregt. Eigentlich sollte sie gleich zu Beginn der Dreharbeiten im Juni über die Bühne gehen, wurde dann aber immer wieder verschoben, was etwas nervenaufreibend war. Schließlich haben wir sie dann ganz zum Schluss im Oktober aufgenommen. Und komischerweise war ich da dann ganz entspannt, lief nackt über das Filmset und habe mich mit den Mitarbeitern unterhalten. Ich war während der gesamten Dreharbeiten auf einer extremen Protein-Diät, um abzunehmen und Muskeln aufzubauen. Und ich wusste, dass ich anschließend wieder ganz normal essen darf. Darauf habe ich mich so gefreut, dass mir die Nacktszene ganz egal war.

          Kommt sie an Schwarzenegger ran? -- Davis und „Arnie“ vergangene Woche beim Fototermin in London.

          Was haben Sie als Erstes gegessen?

          Meine Trainerin ist Schwedin und hat mir dieses Salzlakritz mitgebracht. Während der Diät durfte ich ein Stück pro Woche. Jetzt weiß ich, wie Abhängigkeit entsteht. Anschließend habe ich mich so sehr mit Salzlakritz vollgestopft, dass ich es bis heute nicht mehr angerührt habe.

          Was hat Schwarzenegger Ihnen mit auf den Weg gegeben?

          Arnold ist sehr witzig und großzügig mit seiner Zeit. Ich fand es erstaunlich entspannt, mit ihm zu sprechen. Einen Rat hat er mir nicht gegeben. Aber er hat versucht, mich beim Training zu motivieren. Er war ganz begeistert von meinen Bauchmuskeln und musste das dann auch jedem erzählen: „Leute, ihr glaubt es nicht. Das Mädchen hat einen ,Eightpack’.“ Das hat mich natürlich angespornt. Bei der ganzen Quälerei im Fitnessstudio war das ein echter Lichtblick.

          Welche Lieblingsfilme hatten Sie als Jugendliche?

          Den Fantasyfilm „Die Braut des Prinzen“ und Tim Burtons Horror-Komödie „Beetlejuice“. Die habe ich immer wieder gesehen.

          Wer wollten Sie sein, „Die Braut des Prinzen“ oder „Beetlejuice“?

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