https://www.faz.net/-gum-9tddy

Ärger mit früherem Label : Taylor Swift bittet um Hilfe

  • Aktualisiert am

„Ich möchte einfach nur in der Lage sein meine eigene Musik zu spielen“, schreibt Taylor Swift auf Twitter. Bild: dpa

Taylor Swift streitet abermals mit ihrem früheren Label um die Nutzungsrechte an ihren Songs. Womöglich kann sie diese nicht bei einer Awardshow singen. Die Musikerin richtet sich deshalb mit einem Appell an ihre Fans.

          1 Min.

          Die amerikanische Popsängerin Taylor Swift („You Need To Calm Down“, „Shake It Off“) sieht ihren geplanten Auftritt bei den „American Music Awards“ in Gefahr. Per Twitter wandte sie sich am Donnerstag (Ortszeit) mit den Worten: „Ich weiß nicht, was ich sonst tun soll“ an ihre Fans und andere Musiker.

          Sie habe geplant, bei den Awards ein Medley ihrer Hits zu spielen. Ihr ehemaliger Labelchef bei Big Machine Records, Scott Borchetta, und sein neuer Partner Scooter Braun versuchten nun, das zu unterbinden. Ebenso wie für eine geplante Netflix-Dokumentation sprächen ihr die neuen Besitzer ihrer Songs die Rechte der Nutzung dieser ab.

          Swift wird am 24. November bei den American Music Awards (AMA) als Künstlerin des Jahrzehnts ausgezeichnet. „Ich möchte nur meine eigene Musik spielen können. Das ist es. Ich habe versucht, dies privat durch mein Team zu klären, konnte jedoch keine Lösung finden“, schrieb die 29 Jahre alte Songwriterin. „Momentan sind meine Auftritte bei den AMAs, der Netflix-Dokumentation und anderen aufgezeichneten Events, die ich bis November 2020 spielen möchte, ein Fragezeichen.“ Sie rief Fans und Freunde dazu auf, die beiden Männer zu kontaktieren und umzustimmen.

          Swift hatte zwischen 2006 und 2017 ihre ersten sechs Studioalben bei Big Machine herausgebracht, bevor sie zu Universal Music wechselte. Nach amerikanischen Medienberichten erwarb eine Holding Brauns das Label Big Machine für mehr als 300 Millionen Dollar – und damit auch die Rechte an Swifts Alben.

          Weitere Themen

          Geldstrafe für Walbeobachter in Kanada

          Zu wenig Abstand : Geldstrafe für Walbeobachter in Kanada

          Ein Bootsführer, der in Kanada einem Buckelwal zu nahe gekommen war, ist von einem Gericht verurteilt worden. Das Tier war fast auf seinem Boot gelandet. Jetzt muss er Touristen über Gefahren für Meerestiere aufklären.

          Topmeldungen

          Bildungsministerin Karliczek : Die Unterfliegerin

          Bildungsministerin Anja Karliczek gilt als ungeschickt, die Länder wollen sie in der Debatte um Bildungszusammenarbeit sogar ausbooten. Sie macht trotzdem weiter. Ein Porträt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.