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„Geht raus und wählt“ : Taylor Swift wird auch bei American Music Awards politisch

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Taylor Swift mit ihrer Auszeichnung „Künstler des Jahres“ bei den diesjährigen American Music Awards Bild: Reuters

Taylor Swift räumt bei der Musikpreisverleihung ab, unter anderem bekommt sie die Auszeichnung „Künstler des Jahres“. Sie nutzt die Bühne neben der Dankesrede abermals für eine politische Botschaft.

          Popstar Taylor Swift hat ihre Fans bei der Verleihung der American Music Awards erneut aufgerufen, im November wählen zu gehen. „Dieser Preis – wie alle anderen Preise, die heute vergeben werden – basiert darauf, wen die Leute gewählt haben. Und ihr wisst, was die Leuten noch wählen können“, rief Swift bei ihrer Dankesrede für die Auszeichnung als „Künstler des Jahres“. „Am 6. November sind die Kongresswahlen. Geht raus und wählt. Ich liebe euch.“

          Die 28 Jahre alte Swift hatte sich zuvor via Instagram für die demokratischen Kandidaten in ihrem Heimatstaat Tennessee ausgesprochen. Nach dieser für die Sängerin ungewöhnlich politischen Botschaft sprang die Zahl der Registrierungen für die Wahl deutlich an. Bei der Abstimmung werden das gesamte Abgeordnetenhaus und ein Drittel des Senats neu besetzt.

          Swift setzte sich in der Top-Sparte „Künstler des Jahres“ gegen Drake, Imagine Dragons, Post Malone und Ed Sheeran durch. Die Sängerin gewann zudem die Trophäen für das beste Pop/Rock-Album (“Reputation“) und für die Tournee des Jahres.

          Die amerikanisch-kubanische Sängerin Camila Cabello holte mit ihrem Hit „Havana“ den Preis für den besten Pop/Rock-Song, zudem wurde sie zur besten Nachwuchskünstlerin gekürt.

          In den Country-Sparten gewannen Carrie Underwood und Kane Brown, auch Rapperin Cardi B, Sänger Post Malone, Shawn Mendes und Khalid und das Duo Migos holten Preise.

          Taylor Swift eröffnete die Show mit dem Song „I Did Something Bad“ von ihrem Hit-Album „Reputation“. Auch Stars wie Jennifer Lopez, Mariah Carey, Post Malone und Carrie Underwood standen auf der Bühne. Am Ende würdigte Sängerin Gladys Knight mit weiteren Soul- und Gospel-Künstlern die im August gestorbene „Queen of Soul“ Aretha Franklin.

          Die Musikpreise werden seit 1973 verliehen. Die Nominierungen basieren auf Albumverkaufszahlen der Musiker, über die Gewinner können Fans im Internet abstimmen.

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