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Stallone im Interview : „Rambo war immer atheistisch und apolitisch“

  • -Aktualisiert am

Sylvester Stallone bei einem Fan-Event zu seinem neuen Film „Rambo – Last Blood“ Bild: AFP

Vor bald vierzig Jahren spielte Sylvester Stallone zum ersten Mal Rambo. Im Interview spricht der Schauspieler über seinen neuen Film, Treue zu seinem Stil und die Frage, ob Rambo noch zeitgemäß ist.

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          Mr. Stallone, vor elf Jahren holten Sie für „John Rambo“ Ihren legendären Actionhelden das erste Mal aus der Versenkung zurück. Damals gönnten Sie ihm eine Rückkehr nach Hause, es fühlte sich an wie ein Abschluss. Warum nun doch noch ein fünfter Teil?

          Ich habe mich umgesehen, was in Amerika so passiert, und gewisse Dinge wie etwa die Themen Einwanderung und Heimat ließen mich nicht los. Im letzten Film sah man ja nur, wie Rambo auf der Straße zurück in Richtung seines Elternhauses lief, denn die geplante Szene des Wiedersehens mit seinem Vater wollte ich letztlich doch nicht zeigen. Irgendwann stellte ich mir die Frage, was wäre, wenn Rambos Vater gestorben und die Ranch den aus Mexiko stammenden Arbeitern vermacht hätte. Das Gedankenspiel gefiel mir: die verkehrten Rollen, so dass Rambo nun der Arbeiter und Außenseiter ist, alles, was sonst die Mexikaner sind.

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