https://www.faz.net/-gum-a3pn1

Susan Sarandon im Interview : „Sterbehilfe sollte legal sein“

  • -Aktualisiert am

Blickt gern zurück:Susan Sarandon in dem Film „Blackbird“ Bild: Leonine Distribution

Die Schauspielerin Susan Sarandon spricht im Interview über gemeinsames Tätowieren am Set, Quarantäne im Gemüsegarten, Verhaftungen auf Demos – und warum Joe Biden kein guter Kandidat für die Demokraten ist.

          6 Min.

          Frau Sarandon, sind es emotionalere Drehtage für Sie, wenn Sie vor der Kamera sterben müssen?

          Das fällt mir tatsächlich überhaupt nicht leicht. Aber wenn man wie ich ein gewisses Alter erreicht hat, dann werden einem nur noch bestimmte Rollen angeboten. Entweder sterbe ich, oder ich helfe einem anderen Menschen dabei zu sterben. Ich fürchte, daran muss ich mich gewöhnen. In diesem Fall hat es mir allerdings noch mehr Angst gemacht, weil es eine fürchterliche Krankheit ist, an der ich im Film leide. Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto schrecklicher fand ich es. Im Zentrum steht bei uns die Frage: Wann büßt man durch diese Krankheit so viel Lebensqualität ein, dass das Leben nicht mehr lebenswert ist?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Aufgemöbelte Oldtimer : Strahlende Schönheit mit glänzenden Kurven

          In der Autosattlerei Weil bekommen viele Oldtimer den letzten Schliff. Aber auch kaputte Motorradsitze werden repariert. Da reisen allein zum Probesitzen Kunden vom Bodensee nach Rockenberg.
          Die unbekannte Oberschicht, hier mal wieder reduziert auf maßlos überteuerte Handtaschen.

          Soziologie : Unbekanntes Wesen Oberschicht

          Anders als die Gruppe der Niedrigverdiener und die Mittelklasse ist die reiche Oberschicht soziologisch kaum erforscht. Umso trefflicher lässt sich darüber streiten.