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Nach „Ibiza-Affäre“ : Strache macht Urlaub auf Ibiza

  • Aktualisiert am

Urlaubsparadies: Die Baleareninsel Ibiza Bild: dpa

Das „Ibiza-Video“ brachte die rechtskonservative österreichische Regierung und den ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zu Fall. Seinen Urlaub verbringt er trotzdem wieder auf der Insel.

          Der über das „Ibiza-Video“ gestolperte, ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache macht auch dieses Jahr wieder Urlaub auf der beliebten Baleareninsel Ibiza. Wie die österreichischen Tageszeitungen „Krone“ und „Österreich“ am Freitag berichteten, ist Strache mit seiner Familie am Donnerstag für einen 14-tägigen Urlaub auf die Insel geflogen. „Ja, ich bin wie jedes Jahr mit meiner Familie, meiner Frau Philippa und meinen drei Kindern – wie seit 17 Jahren – auch heuer wieder auf Ibiza“, wird Strache von „Österreich“ zitiert. „Denn Ibiza ist immer eine Reise wert.“

          Bei Straches Ibiza-Urlaub vor zwei Jahren wurde das vorzeitige Ende seiner politischen Karriere eingeleitet. Damals traf er sich mit einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte und sprach mit ihr unter anderem über möglicherweise illegale Parteispenden sowie eine Übernahme der „Kronen-Zeitung“. Das stundenlange Gespräch wurde heimlich gefilmt. Ausschnitte davon wurden am 17. Mai vom „Spiegel“ und der „Süddeutsche Zeitung“ veröffentlicht. Strache musste als Vizekanzler und FPÖ-Chef zurücktreten, zudem zerbrach die gesamte rechtskonservative Regierung in Österreich. Am 29. September finden in der Alpenrepublik Neuwahlen statt.

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