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Edmund Stoiber zu Bayern-Spiel : „Den unglücklichen Eindruck bedauere ich sehr“

Kein Abstand, keine Masken: Bayerns Gesundheitsministerin kritisiert Münchens Bosse. Bild: dpa

Die Fans müssen auf Abstand sitzen und Masken tragen, während die Funktionäre ohne Mundschutz dicht beieinander stehen: Diese Bilder hatte nach dem Bundesliga-Auftakt für Aufsehen gesorgt. Edmund Stoiber bedauert den Vorfall.

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          Es gibt in Bayern mindestens zwei Institutionen, denen der ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber unter keinen Umständen Probleme bereiten will: dem FC Bayern, dessen Verwaltungsbeirat er vorsitzt, und dem bayerischen Ministerpräsidenten, dem er besonders verbunden ist, seit der Markus Söder heißt. Am Freitagabend, beim Spiel seines Vereins gegen den FC Schalke 04, ist ihm nun gleich beides unterlaufen, indem er Sitz an Sitz mit anderen Funktionären auf der Tribüne saß und so etwas sendete, was Söder „ein falsches Signal“ zu nennen pflegt.

          Timo Frasch

          Politischer Korrespondent in München.

          Gegenüber der F.A.Z. zeigte der Ehrenvorsitzende der CSU Reue: „Da kann ich nur auf die Erklärung des Vorstandsvorsitzenden Kalle Rummenigge verweisen. Er hat von einem Interpretationsmissverständnis im Zusammenhang mit der bayerischen Infektionsschutzverordnung gesprochen, die ja eine Zusammenkunft von zehn Personen erlaubt hat. Das wird sich nicht wiederholen. Den damit verbundenen unglücklichen Eindruck bedauere ich sehr.“

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