https://www.faz.net/-gum-7ns6u

Stilvorbild Kim Jong-un : Ein Haarschnitt für alle

  • -Aktualisiert am

Nordkoreas Friseure legen schon mal die Langhaarschneider bereit: Kim Jong-un zeigt seine ausrasierten Seitenpartien. Bild: AP

Individualität wird überbewertet: Alle Studenten in Nordkorea sollen demnächst nur noch eine Frisur tragen. Vorbild ist der Poposcheitel des Großen Führers Kim Jong-un.

          1 Min.

          Wenn es stimmt was die schlauen Beobachter aus Südkorea da jetzt berichten, so wird in Nordkorea in der nächsten Zeit ein Run auf die Friseure einsetzen. Es sei von höchster Stelle angeordnet worden, heißt es, dass alle Männer dieselbe Frisur tragen sollen wie der Große Führer Kim Jong-un. Kahl geschoren an den Seiten und oben kurz wird dann die verbreitete Haartracht der Männer in Nordkorea werden, ob sie dem Gesicht oder dem Geschmack des Trägers nun passt oder nicht. Und den Frauen sei empfohlen worden, sich an der simplen Kurzhaar-Frisur von Kim Jong-uns Frau Ri sol-ju ein Beispiel zu nehmen.

          Ein Haarschnitt für alle: Kim Jong-un mit trendigem Poposcheitel

          Die Anordnung scheint merkwürdig. Legt nicht auch ein Diktator wert darauf, anders als alle anderen auszusehen? Will nicht auch seine junge und modebewusste Frau lieber angehimmelt als nachgeahmt werden? Oder sieht sich das junge Führer-Ehepaar – Kim Jong-un ist erst 31 Jahre alt – auch als eine Art Pop-Idol, das Mode und Stil per Dekret vorgibt? Bei den Studenten soll sich Widerstand gegen die Anordnung geregt haben.

          Weitere Themen

          Eine Tote bei Schüssen an Schule

          Kalifornien : Eine Tote bei Schüssen an Schule

          In einer Schule in Santa Clarita sind eine Person getötet und mehrere Menschen durch Schüsse verletzt worden. Der mutmaßliche Täter konnte kurz nach der Tat gefasst werden.

          Topmeldungen

          Zwei Wasserbomben aus dem Zweiten Weltkrieg werden im Juli 2013 in der Ostsee gezielt gesprengt.

          Altmunition im Meer : Sprengstoff im Fisch

          1,6 Millionen Tonnen Munitions- und Sprengstoffreste werden in der deutschen Nord- und Ostsee vermutet. Sie lösen sich langsam auf – und belasten schon jetzt stellenweise Tiere und Pflanzen.

          Kein grünes Licht für Ungar : Von der Leyen kann noch nicht aufatmen

          Der Start von Ursula von der Leyens neuer EU-Kommission bleibt in der Schwebe: Der Kommissarkandidat aus Ungarn muss in die Nachbefragung. Und wegen Großbritanniens Weigerung, vor den Neuwahlen einen Bewerber zu nominieren, leitet Brüssel derweil ein Strafverfahren ein.
          Ort einer Tragödie: S-Bahnhof Frankenstadion in Nürnberg (Archivbild)

          Am S-Bahnsteig : Stoß mit tödlichem Ende

          Zwei Jugendliche sind in Nürnberg angeklagt, zwei Schüler ins Gleisbett geschubst zu haben. Die beiden Jungen hatten keine Chance: Den Angriff konnten sie nicht sehen – die Täter standen hinter ihnen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.