https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/statistisches-bundesamt-mehr-babys-in-deutschland-13309156.html

Statistisches Bundesamt : Mehr Babys in Deutschland

  • Aktualisiert am

Leichter Anstieg der Geburtenzahlen: Rund 8500 mehr Babys als im Vorjahr wurden 2013 geboren. Bild: dpa

2013 kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 8500 mehr Babys zur Welt als im Jahr zuvor. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau hebt dieser Wert allerdings nur unmerklich an.

          1 Min.

          In Deutschland werden wieder etwas mehr Kinder geboren. 2013 kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamts rund 8500 mehr Babys zur Welt als im Jahr davor. 682.069 Neugeborene taten 2013 ihren ersten Schrei. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau hat sich kaum verändert: 2013 lag der Bundesdurchschnitt bei 1,41. 2012 waren es 1,40.

          Die Mütter bekommen ihr erstes Kind immer später. Das durchschnittliche Alter Erstgebärender lag 2013 bei rund 29 Jahren - diese Frauen sind damit im Schnitt ein halbes Jahr älter als 2009. Allerdings entfielen lediglich drei Prozent der ersten Geburten auf Frauen, die älter als 40 Jahre alt waren.

          Die Abstände zwischen den Geburten sind seit Jahren konstant: In der Hälfte der Fälle kommt das zweite Kind innerhalb von 3,3 Jahren nach dem ersten zur Welt. Die Hälfte der Drittgeborenen werden innerhalb von 3,9 Jahren nach Kind Nummer zwei geboren.

          Erst seit 2009 erfassen die Statistiker die Geburtenfolge. Aus ihr geht hervor, „dass insbesondere die Entwicklung bei den Zweitgeborenen die gesamte Geburtenzahl positiv beeinflusst hat“, wie Destatis-Fachfrau Olga Pötzsch sagt. Mit anderen Worten: Wer eine Familie gründet, bekommt häufig auch ein zweites Kind - das zieht die Kurve insgesamt nach oben.

          Bei 49 Prozent der Neugeborenen des Jahres 2013 handelte es sich um Erstgeborene, bei 34 Prozent um Zweitgeborene, bei elf Prozent um Drittgeborene und bei fünf Prozent um ein viertes oder weiteres Kind.

          Geburtenrückgang : Was tun gegen Kindermangel?

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der kenianische Oppositionsführer Raila Odinga am Dienstag  in Nairobi

          Odinga beklagt Manipulation : Streit um Wahlergebnis in Kenia

          Nach der Wahl in Kenia wirft der unterlegene Kandidat Raila Odinga dem Vorsitzenden der Wahlkommission Manipulation vor. Auch die Kommissionsmehrheit kritisiert eine „mathematischen Absurdität“.
          Adam Neumann während eines Tech-Kongresses in New York im Jahr 2017

          Kritik an Wework-Gründer : „Bedenklich bis abscheulich“

          Das unrühmliche Ende bei Wework hat Adam Neumann nicht von einem neuen Anlauf als Unternehmer abgehalten. Dafür hat er sich eine üppige Investition gesichert. Aus Deutschland kommt heftige Kritik.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.