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Gegen Fremdenfeindlichkeit : Helene Fischer bricht ihr Schweigen

  • Aktualisiert am

Lange haben Fans und Kritiker gewartet – jetzt hat sich die Sängerin endlich positioniert. Bild: dpa

Seit Jahren steht die Sängerin für ihre unpolitische Haltung in der Kritik. Kurz nach dem großen Protestkonzert in Chemnitz bezieht die Sängerin nun Stellung.

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          Helene Fischer hat sich bei ihrem Berlin-Konzert am Dienstagabend und in den sozialen Netzwerken zur #wirsindmehr-Bewegung bekannt. Auf einem Mitschnitt, der auf Twitter verbreitet wurde, appelliert sie für mehr Toleranz: „Ich gebe selten politische Statements ab, denn meine Sprache ist die Musik. Heute Abend setzen wir ein Zeichen. Erhebt mit mir die Stimmen gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit!“

          Auch über Facebook und Instagram hat sie Stellung bezogen, wenn auch in abgespeckter Form. Sie vermeidet Schlüsselbegriffe wie „Rechts“ und „Nationalismus“ und schreibt: „Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zur Zeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen, wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist – das sollte uns stolz machen.“

          An das Ende ihres Posts setzt sie die Hashtags #wirbrechendasschweigen und #wirsindmehr. Immer wieder war die Sängerin aufgefordert worden, öffentlich Stellung zu beziehen. Schon 2016 rief Udo Lindenberg sie zu einer Stellungnahme gegen Rechtspopulismus auf.

          Am Montag schrieb die Künstlerin und Internet-Aktivistin „Barbara“ einen offenen Brief an Helene Fischer und bat sie, in Chemnitz ein Konzert gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu geben: „Die Verteidigung der freien und offenen Gesellschaft braucht ganz dringend die breite Mitte der Bevölkerung, und Sie könnten diese sooo gut erreichen.“ Nicht in Chemnitz, aber in Berlin hat Helene Fischer ihr Schweigen nun endlich doch noch gebrochen.

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