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„Für Afrika“ : Unbekannter legt 160.000 Euro auf Altar

  • Aktualisiert am

Die Mesnerin Maria-Elisabeth Giesa am Altar der katholischen Christkönigkirche in Sall im Landkreis Kelheim. Bild: dpa

Eine Kirchendienerin hat bei der Vorbereitung der Messe in Saal an der Donau 160.000 Euro gefunden. Auf dem Umschlag hatte der Spender eine Anweisung notiert.

          Auf dem Altar einer niederbayerischen Kirche hat ein unbekannter Spender 160.000 Euro für Hilfsprojekte in Afrika hinterlassen. Eine Kirchendienerin hatte das Geld in der Kirche in Saal an der Donau bereits im vergangenen Mai gefunden. Das Bistum Regensburg bestätigte am Montag, dass die Summe nach der Prüfung durch die Bischöfliche Finanzkammer mehreren Projekten zugutekommen soll. Die anonyme Gabe war erst am Wochenende bekanntgeworden. „Sowas kommt nicht oft vor“, sagte Bistumssprecher Clemens Neck über die Höhe der Bargeldspende. Mehrere Medien berichteten darüber.

          Nach einem Bericht der „Mittelbayerischen Zeitung“ hatte die Kirchendienerin bei der Vorbereitung der Messe an Pfingstsonntag 2018 unter dem Altarkreuz den Umschlag mit lauter 500-Euro-Scheinen entdeckt. „Ich hab’ das viele Geld gesehen und bin erschrocken“, sagte die Frau dem Blatt. Sie sei dann mit dem Bargeld in die Sakristei gegangen, wo sich der Pfarrer auf den Gottesdienst vorbereitete. Auch er sei erst einmal sprachlos gewesen. Auf dem Umschlag hatte der Spender die Anweisung notiert, dass die Summe „für Afrika“ gedacht sei.

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