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Charlottes Einschulung : Plötzlich schüchtern

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Zu aufgeregt, um frech zu sein: Prinzessin Charlotte versteckt sich lieber erstmal hinter Mama Kate. Bild: Reuters

Prinzessin Charlotte wurde am Donnerstag eingeschult. Wie sieht so ein royaler erster Schultag aus?

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          Spätestens seit sie bei einer Regatta-Eröffnung Anfang August den Zuschauern lieber die Zunge herausstreckte, anstatt königlich zu winken, gilt Charlotte als der freche Sprössling von Prinz William und Herzogin Kate. Als die vier Jahre alte britische Prinzessin am Donnerstag eingeschult wurde, versteckte sie sich aber lieber doch erst mal hinter ihrer Mutter und spielte schüchtern mit ihren Haaren. „Sie ist sehr aufgeregt“, erklärte Prinz William der Leiterin der Unterstufe, die die royale Schulanfängerin persönlich in Empfang nahm. 

          Wie bereits ihr Bruder Prinz George besucht Charlotte künftig die Privatschule Thomas’s Batterseas im Süden Londons, die bislang das Model Cara Delevigne und Sängerin Florence Welch zu ihren prominentesten Absolventinnen zählt. Die Schule für Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren legt nach eigenen Angaben auf eine Sache besonders viel Wert: freundlich sein. Günstig ist der Unterricht in Ballett, Mathematik und guten Manieren dabei nicht: Laut britischen Medien betragen die Gebühren rund 19.000 Pfund, also etwa 21.000 Euro pro Schuljahr. Charlotte erhält als zweites Kind der Familie an der Schule aber einen Rabatt von zwei Prozent.

          Zur Schule, die fast drei Meilen vom Kensington Palast entfernt liegt, fuhr Prinz William seine Familie am ersten Tag mit dem Auto. Prinz Louis, der Jüngste, blieb ebenso wie die Queen und andere Familienmitglieder zuhause – anders als in Deutschland wird aus der Einschulung in Großbritannien kein großes Event gemacht, es gibt auch keine Schultüten. Stattdessen besuchen die Lehrer die angehenden Erstklässler wenige Wochen vor Schulbeginn für ein erstes Kennenlernen zuhause.

          Ausnahme bilden natürlich royale Einschulungen, bei denen es in der Vergangenheit oft zu einem regelrechten Ansturm von Medienvertretern kam. Um seinen Kindern einen ruhigeren Schulstart zu ermöglichen, als er selbst ihn damals hatte, lud Prinz William deshalb nur wenige Medienvertreter ein, die dann beobachten durften, wie Charlotte in ihrer blauen Schuluniform nach der Begrüßung ins Klassenzimmer ging. 

          Ein Elternteil für jeden: Kate und William brachten ihren Nachwuchs in diesem Jahr gemeinsam zur Schule. Bilderstrecke

          Selbstbewusst voran schritt derweil George, der mittlerweile sechs Jahre alt ist und sein drittes Schuljahr beginnt. Anders als seine Schwester musste er bei seiner Einschulung 2017 auf Mama Kate verzichten: Sie konnte ihren ältesten Sohn wegen anhaltender Schwangerschaftsübelkeit damals nicht begleiten. 

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