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Sibel Kekilli im Gespräch : „Ich zweifle immer an mir“

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„Ich bin sehr diszipliniert und sehr pünktlich. Das ist soo deutsch“: Schauspielerin Kekilli. Bild: dpa

Sibel Kekilli ist das deutsche Gesicht in der wohl angesagtesten Serie des Planeten, „Game of Thrones“. Im F.A.S.-Interview spricht sie über Ruhm, Schubladen, Fantasy und nackte Männer.

          8 Min.

          Gegen das Etikett „Deutsch-Türkin“ wehrt Sibel Kekilli sich schon seit Jahren. Zuletzt mit Erfolg, wie ihre jüngsten Rollen als Kommissarin Sarah Brandt im Kieler „Tatort“ und als geheimnisvolle Kurtisane Shae in dem amerikanischen Fantasy-Epos „Game of Thrones“ zeigen. Lange haftete Kekilli dieses Etikett an, nachdem sie 2004 über Nacht zur preisgekrönten Schauspielerin wurde; mit ihrer expressiven Darstellung einer jungen türkischstämmigen Deutschen in dem Spielfilm „Gegen die Wand“ gewann sie den „Golden Bären“ und den Deutschen Filmpreis. International einem großen Serienpublikum bekannt wurde sie vor drei Jahren durch ihre Rolle in „Game of Thrones“; gerade ist die vierte Staffel der Serie angelaufen. Sie spielt in einer fiktiven mittelalterlichen Welt voller Liebe, Mord und Intrigen; Kritiker lobten sie als intelligente Mischung aus „Herr der Ringe“ und „Die Sopranos“.

          Als ich Sie das erste Mal bei „Game of Thrones“ sah, dachte ich, das kann nicht wahr sein: Sibel Kekilli – eine deutsche Schauspielerin und Bundesfilmpreisträgerin – spielt in einer der angesagtesten Fernsehserien weltweit mit. Ich musste bei Wikipedia nachschauen, ob Sie wirklich dabei sind. Wie kam es denn dazu?

          Stimmt, ich bin bis Mitte der zweiten Staffel kaum jemand in Deutschland aufgefallen, es ist hier auch kaum Pressearbeit dafür gemacht worden, weil die Serie noch kaum jemand kannte. 2010 hatte HBO eine Pilotfolge gedreht, im Juni habe ich von den Produzenten eine Anfrage für das Casting bekommen, für die Rolle der Shae. Nur zwei Szenen und keine Erklärung. Es war alles noch sehr geheim. Die wollten erst, dass ich mich selbst aufnehme. Das ist ja inzwischen schon normal.

          Also eine Art „Selfie“.

          Ja, genau. „E-Casting“ nennt man das. Man hat jemanden, der die Kamera hält, und es muss alles ganz schnell gehen, besonders bei Anfragen aus dem Ausland. Ich mache das nicht so gerne. Aber eine Produktion von HBO, das hat mich schon gereizt. Ich habe dann das Ticket nach London zum Casting aus eigener Tasche bezahlt und bin hingeflogen. Da waren zehn Leute, darunter die Produzenten und Erfinder der Serie, und ich dachte, oh Gott, oh Gott, da soll ich auch noch spielen. Als ich danach gehen wollte, sagten sie, hast du noch kurz Zeit für eine andere Rolle? Und ich dachte, ich hab’ das Vorsprechen so versaut, dass sie mir aus Mitleid vielleicht eine andere kleine Rolle geben wollen. Ich dachte jedenfalls, dass ich die Rolle nicht bekommen habe. Ein paar Tage später riefen sie an und sagten, ich hab’ die Rolle der Shae.

          Was hat Sie an der Figur gereizt?

          Ich habe ja zuerst nein gesagt.

          Ach, warum?

          Das war so ein Schockmoment bei mir, weil ich dachte, dass ich die Rolle sowieso nicht bekomme. Ich habe die Figur in der Vorlage, den Büchern von George R.R. Martin, gegoogelt. Die Figur war oberflächlich angelegt und hatte keine wirkliche Bedeutung. Ich habe also geantwortet, ich mag die Rolle nicht, ich will es nicht machen. Ich fand es ganz toll von den „Game of Thrones“-Machern, dass sie hartnäckig geblieben sind. Ich glaube, dass andere gesagt hätten, wenn sie es nicht zu schätzen weiß, dann eben nicht. Sie haben mir einen ganz lieben Brief geschrieben und angerufen und gesagt: Wir versprechen dir, dass die Figur anders angelegt wird und mehr Tiefe bekommt. Zwar keine Hauptrolle, aber größer als in den Büchern. Dadurch haben sie mich überzeugt.

          Shae ist ja inzwischen auch zur Hauptrolle geworden. In der nun angelaufenen vierten Staffel gehören Sie zum festen Ensemble der Hauptdarsteller.

          Ja, sie ist nun die Freundin von Tyrion Lannister. Das war für mich auch der Wahnsinn, als ich meinen Namen im Vorspann gesehen habe. (Lacht.)

          Werden Sie in anderen Ländern jetzt auf der Straße erkannt und angesprochen? Bekommen Sie jetzt mehr Fanpost?

          Ja, aber nur wenn die Serie gerade läuft. In Istanbul ist mir dazu was Komisches passiert. Auf der Straße, im Taksim-Viertel, hat mich eine junge Amerikanerin als Shae angesprochen. Ich habe automatisch reagiert. Aber wie kann man mich unter hunderttausend Menschen ohne Kostüm erkennen? Und ein junger Deutscher, höchstens 20, der mich aus „Gegen die Wand“ wahrscheinlich nicht kennt, fragte mich auf der Straße: „Du bist doch die Shae?“

          „Irgendwie berührt er mich“: Kekilli mit Peter Dinklage, der ihren Geliebten in „Game of Thrones“ spielt.
          „Irgendwie berührt er mich“: Kekilli mit Peter Dinklage, der ihren Geliebten in „Game of Thrones“ spielt. : Bild: Sky

          In Deutschland sind Sie durch die Rolle der Kommissarin Brandt im „Tatort“ ziemlich bekannt. Lange haben Sie sich ja beklagt, dass Sie auf die Rolle der Deutsch-Türkin festgelegt seien – was sich durch den „Tatort“ doch geändert hat, oder?

          Ja. Ich kriege jetzt mehr deutsche Rollen als deutsch-türkische angeboten.

          Lehnen Sie automatisch Angebote ab, in denen Sie eine Deutsch-Türkin spielen sollen?

          Nein, ich habe ja meine wichtigsten Rollen meinen Auftritten in „Gegen die Wand“ und „Die Fremde“ zu verdanken. Nach diesen beiden Filmen hat man versucht, mich in eine Schublade zu stecken. Das wollte ich nicht. Da braucht es einen langen Atem. Aber ich habe ganz gut durchgehalten, glaube ich.

          Es ist ja auch eine finanzielle Frage, das durchzuhalten.

          Ja, das ist schwierig. Aber für mich war das wichtiger als das Geld. Aber jetzt durch die Rolle von Sarah Brandt bin ich wirklich deutscher. Doch viele Journalisten stellen auch nach drei Jahren „Tatort“ immer noch gerne die Frage, wer denn die Idee hatte, dass ich „Sarah Brandt“ heiße. Sie wollen wissen, warum ich unbedingt eine Deutsche spielen will; eine Deutsch-Türkin als Kommissarin wäre doch viel interessanter. Da habe ich gesagt: Dann ist ja jeder deutschsprachige Schauspieler nicht interessant genug. Das fand ich schon ein bisschen merkwürdig. Wieso muss ich das erklären? Allein wegen meines Namens. Der amerikanische Produzent und Drehbuchschreiber David Bennioff sagt mir immer wieder: „You are so German.“

          Was ist denn das besonders Deutsche an Ihnen?

          Ich bin sehr diszipliniert. Und sehr pünktlich. Das ist soo deutsch.

          Sie haben ja keine klassische Schauspielausbildung; Sie sind für „Gegen die Wand“ auf der Straße entdeckt worden. Worauf verlassen Sie sich beim Schauspielen, wenn Sie es nicht gelernt haben? Holen Sie das mit Schauspielunterricht nach?

          Nein, ich hatte ja schon bei „Gegen die Wand“ einen Coach. Und ich war vorher drei Wochen an der Bochumer Schauspielschule und habe dabei gemerkt, das verwirrt mich nur, das bringt mir nichts. Ich bin eine Bauchschauspielerin. Das kann aber auch ein Nachteil sein. Es gibt technische Schauspieler, die das Schauspielern gelernt haben. Aber es gibt manche, die meinen, man kann sich das alles aneignen. Diese Trennung zwischen Technik und Emotion. Ich merke es, wenn einer technisch weint.

          Und?

          Dann berührt es mich nicht. Wenn ich aus dem Bauch heraus spiele, habe ich die Technik nicht so. Ich bin eigentlich auf Regisseure angewiesen, die mich führen. Sie müssen mir meinen Freiraum lassen, aber mich auch führen. Es gibt welche, die sich nicht auf mich einlassen wollen oder können. Dann kann es sein, dass ich auch mal eine schlechte Leistung bringe und hinfalle. Wenn man mich führt, aber auch lässt, kann ich aber auch über mich hinauswachsen. Aber wenn ich Regisseure habe, die mich nicht führen, denke ich: Jetzt könnte ich eine gute Schauspieltechnik brauchen. Aber ich will es mir nicht völlig aneignen, weil ich Angst habe, dass ich dieses Bauchspielen völlig vergesse. Aber vielleicht ist es auch völliger Quatsch, was ich hier erzähle. (Lacht.)

          Sind sie komplett zufrieden, wenn Sie eine gute Leistung abliefern?

          In dem Moment bin ich nie zufrieden. Ich bin sehr kritisch. Wenn ich mir heute „Gegen die Wand“ anschaue, sage ich mir: Nee, das hätte ich anders gemacht.

          Sie gucken sich Ihre Filme nicht noch mal an?

          Ich muss es leider einmal angucken, um zu wissen, wovon ich rede. Und vor allem, um zu sehen: Den Fehler hab ich gemacht und den auch. Ich schreibe es mir auf und analysiere, was kann ich beim nächsten Mal besser machen. Aber dann ist es mit der Selbstquälerei auch durch.

          Sie waren sich nach diesem Riesenerfolg 2004 mit „Gegen die Wand“ ja lange Zeit nicht sicher, ob sie die Schauspielerei als Beruf ausüben wollen und können. Jetzt sind Sie sicher, das ist mein Ding, das kann und will ich machen bis 70 oder 80?

          Das weiß ich leider nicht. Ich zweifle immer an mir.

          Haben Sie Angst davor, dass Sie eine Durststrecke erleben und keine guten Rollenangebote mehr kommen, Sie nicht mehr gefragt sind?

          Ich hatte auch in den vergangenen zehn Jahren Durststrecken. Zwischen „Gegen die Wand“ und „Die Fremde“. Deshalb habe ich auch auf der Bühne bei der Preisverleihung für „Die Fremde“ gesagt, ich möchte Arbeit. Ich hatte Angebote, aber die waren nicht das Richtige für mich. Natürlich schläft es sich besser, wenn man mal in guten und gutbezahlten Filmen mitspielen kann. Als Schauspielerin kann man aber trotzdem nie sicher sein. Und vor allem ist diese Branche eher männerfreundlich. Männer drehen einen Film nach dem anderen, Frauen nicht so sehr.

          Apropos Sicherheit: Ein Markenzeichen von „Game of Thrones“ ist ja, dass Figuren, zu denen der Zuschauer Sympathien aufbaut, unvermittelt hingemetzelt werden. Haben Sie Angst um Ihr Leben?

          Den Autor der Buchvorlage, George R. R. Martin, nervt es schon, dass ich ihm bei unseren Treffen immer sage: Bitte, bitte, überleg es dir gut, wenn du schreibst. Töte mich nicht! (Lacht.)

          Und was sagt er?

          Er lacht immer und sagt dann: Wenn du stirbst, kommst du als Zombie zurück.

          Und wie findet Martin Ihre Darstellung der Shae?

          Als wir uns das erste Mal getroffen haben, sagte er mir was ganz Tolles: „Sibel – your Shae is better than my Shae in the books.“

          Haben Sie die Bücher inzwischen gelesen?

          Nein. Weil ich wusste, dass sie die Figur der Shae ändern wollten, wollte ich mich nicht beeinflussen lassen.

          Shae ist ja die exotische, geheimnisvolle Schönheit aus der Fremde, über deren Vergangenheit und Herkunft niemand etwas Genaues weiß. In einer Szene der dritten Staffel machen Sie dunkle Andeutungen. Wissen Sie eigentlich mehr über die Figur?

          Ich find’s eigentlich gut, dass es so geheimnisvoll ist. Ich habe von den Regisseuren und Drehbuchautoren nichts gehört; ich habe mir so meine eigene Vita dazu gemacht.

          Und wie sieht die aus?

          Sag ich nicht. (Lacht.)

          Aber wenn die Serie vorbei ist.

          Ja, ja, wenn die Serie vorbei ist. Aber ich muss noch ein bisschen geheimnisvoll bleiben. Shae macht ja in der dritten Staffel schon Andeutungen, dass sie mit neun aufhören musste, Kind zu sein. Sie hatte kein einfaches Leben.

          Vom „Tatort“ in die Welt von „Game of Thrones“ – wie ist für Sie der Wechsel in diese Mittelalter-Fantasy-Welt? Wie modern ist diese Serie?

          „Game of Thrones“ ist deshalb so beliebt, weil man sich mit den Figuren und der Welt auch so identifizieren kann, trotz Mittelalter und Fantasy. Ich finde die Serie schon deshalb modern, weil die Frauenfiguren sehr weit vorne stehen. Auf derselben Stufe wie die Männer.

          Aber Sie wünschen sich auch mehr nackte Männer in der Serie, habe ich gelesen.

          Man hat mich auf einer Pressekonferenz in London gefragt: Würden Sie gerne mehr nackte Männer sehen? Ich habe dann als Witz gesagt, ich wünsche mir, Lord Varys zu sehen, den Eunuchen am Königshof. Keiner hat den Witz verstanden. (Lacht.) Aber die Serie basiert auf viel mehr als nackten Darstellern, sondern bildet alle Facetten des Lebens ab: Niedertracht, Eifersucht, Mut oder Loyalität.

          Die Szenen mit erotischem Inhalt – auch mit Ihnen – sind zumindest für das prüde amerikanische Fernsehpublikum harter Stoff.

          Aber in „Sex and the City“ oder bei den „Sopranos“ gab es doch auch viele erotische Szenen. Warum regt sich niemand über die Gewalt und das viele Blut in „Game of Thrones“ auf? Abgesehen davon ist Shae nur einmal kurz topless zu sehen.

          In der englischsprachigen Originalfassung haben Sie einen interessanten exotischen Akzent, ein bisschen Italienisch dabei, aber alles sehr gut zu verstehen. War es schwierig, sich dieses Englisch anzutrainieren? Sie haben ja am Set einen Sprachcoach gehabt.

          Da machen Sie mir ein großes Kompliment. Manche Kollegen haben ja einen ganz starken schottischen Akzent, schwer zu verstehen. Aber am Set gibt es einen ganz tollen Coach, Sally. Sie übt dann per Skype mit mir vorher ein paar Wörter. Das hat schon sehr viel geholfen.

          Vorher sprachen Sie Schulenglisch? Oder hatten Sie schon Erfahrung mit englischsprachigen Rollen?

          Nein, höchstens ein paar Mini-Auftritte mit ein paar englischen Sätzen, etwa bei einem Dreh in Finnland. Aber ich höre schon den Unterschied zu damals und dass es viel besser wird. Ich habe immer nur Schulenglisch gehabt. Learning by doing.

          Haben es deutschsprachige Schauspieler nach dem Erfolg von Christoph Waltz in den beiden Tarantino-Filmen und Ihrer Rolle in „Game of Thrones“ jetzt leichter, für internationale Großproduktionen gebucht zu werden?

          Das finde ich sehr nett, dass Sie mich mit Christoph Waltz vergleichen. Ich finde ihn ganz toll. (Lacht.) Aber ernsthaft: Ich bin da sehr realistisch. Die Serie ist international und in Amerika sehr hoch eingestiegen, so dass man sich fragt: Was kann danach noch kommen? Da bin ich offen. Wenn danach ein schöner Independent-Film kommt, würde ich das gerne machen. Aber ich glaube, weder für mich noch für andere Schauspieler ist es einfach, überhaupt in Amerika interessante Rollen zu kriegen. Ich glaube nicht, dass Amerika auf eine deutsche Schauspielerin wartet.

          Würden Sie denn gerne in einem Film George Clooney küssen?

          (Zögert.) Es wäre jetzt kokett, nein zu sagen. Aber deswegen allein würde ich die Rolle in einem Film mit ihm nicht annehmen. (Lacht.)

          In „Game of Thrones“ gibt es ja ein paar Frauenfiguren, die genauso brutal und intrigant sind wie ihre männlichen Gegenparts. Sie dagegen sind als Shae eine durchweg sympathische Figur, die von den Zuschauern gemocht wird.

          (Lacht.) Vielen Dank.

          Werden Sie auch böse Dinge tun?

          Das ist jetzt eine Spoilerfrage. Sagen wir mal so: Auch in der vierten Staffel werden böse Menschen zu guten und gute zu bösen werden. Es gibt kein Schwarz oder Weiß, sondern auch Grau. Und es gibt Momente, wo man versteht, wenn Menschen aus Verzweiflung schlimme Dinge tun. Und ich finde, auch bei Shae gibt es eine Entwicklung. Am Anfang hat sie nur ihren Job als Kurtisane getan, nun ist es ehrliche Liebe. Und ja – lassen Sie sich überraschen.

          Als Geliebte von Tyrion Lannister haben Sie in „Game of Thrones“ ja die interessanteste und anrührendste Liebesgeschichte der Serie.

          Danke. Sie und ich werden, glaube ich, beste Freunde. (Lacht.)

          Mit Peter Dinklage, dem kleinwüchsigen Darsteller, der Lannister spielt, sind Sie inzwischen gut befreundet. Was ist das Besondere an ihm?

          Ich glaube, dass er es auch als Mensch nicht leicht hatte im Leben. Er ist ein sehr scharf beobachtender Mensch. Er hat einen sehr intelligenten Humor. Sehr selbstironisch, sehr geerdet. Ein Mensch, der keine Vorurteile hat gegenüber anderen Menschen. Das gibt es selten. Das liebe ich an ihm. Irgendwie berührt er mich. Menschen, die einen berühren, sind etwas ganz Besonderes.

          Die Fragen stellte Thomas Holl.

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