https://www.faz.net/-gum-93705

Südpazifik : Seglerinnen nach monatelanger Irrfahrt gerettet

  • Aktualisiert am

Gerettet: Seglerin Jennifer Appel in den Hände der amerikanischen Marine. Bild: AP

Sie wollten mit dem Segelboot von Hawaii nach Tahiti. Dann fiel der Motor aus, monatelang trieben sie auf dem Pazifik. Nun wurden die beiden Amerikanerinnen gerettet – samt ihrer tierischen Begleiter.

          Zwei amerikanische Seglerinnen und ihre beiden Hunde sind nach einer monatelangen Odyssee auf dem Pazifischen Ozean gerettet worden. Sowohl die beiden Seglerinnen als auch ihre tierischen Begleiter seien wohlauf, teilte die amerikanische Marine am Donnerstag mit. Sie waren im Frühling vom amerikanischen Bundesstaat Hawaii aus Richtung Tahiti gestartet. Gerettet wurden sie schließlich rund 1450 Kilometer südöstlich von Japan.

          Videoaufnahmen der amerikanischen Marine zeigten die Rettung von Jennifer Appel und Tasha Fuiaba am Mittwoch, die ebenso wie ihre Hunde Schwimmwesten trugen. „Sie haben unsere Leben gerettet“, sagte Appel.

          Der Motor ihres Segelbootes war Ende Mai ausgefallen, wie die Marine weiter mitteilte. Dennoch seien die beiden Seglerinnen davon ausgegangen, ihr Ziel im Südpazifik mit Hilfe des Windes weiter erreichen zu können. Nachdem sie jedoch auch zwei Monate nach ihrer ursprünglich geplanten Ankunft noch immer nicht in Tahiti waren, hätten sie schließlich begonnen, Notrufe abzusetzen.

          Die Hilferufe blieben allerdings lange Zeit ungehört, weil das Segelboot zu weit von anderen Schiffen entfernt war. Erst am Dienstag entdeckte ein taiwanisches Fischerboot die Besatzung und informierte die amerikanischen Behörden. Der Marine zufolge schienen sowohl die Seglerinnen als auch die Hunde bei ihrer Rettung in guter körperlicher Verfassung. Sie überlebten demnach dank ihrer Meerwasserfilters und eines Jahresvorrats an Haferflocken, Nudeln und Reis.

          Weitere Themen

          „Man kann es nicht mehr zurücknehmen“

          Bielefeld-Verschwörung : „Man kann es nicht mehr zurücknehmen“

          Achim Held hat vor 25 Jahren die Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt, dass Bielefeld nicht existiert. Jetzt hat die Stadt eine Million Euro für den Beweis ausgelobt, dass diese Theorie stimmt. Was sagt der Erfinder dazu? Ein Interview.

          Feuer in Indoor-Spielplatz ausgebrochen

          Recklinghausen : Feuer in Indoor-Spielplatz ausgebrochen

          Im nordrhein-westfälischen Recklinghausen steht mitten in den Ferien ein Indoor-Spielplatz für Kinder in Flammen. Das Gebäude soll teilweise eingestürzt sein. Verletzte gibt es nach ersten Informationen nicht.

          Topmeldungen

          Johnson in Paris : In Berlin war mehr Esprit

          Beim Besuch von Boris Johnson betont Präsident Macron die Einigkeit Europas – und bekennt sich zu seinem Ruf, in der Brexit-Frage ein Hardliner zu sein. Zugeständnisse will er gegenüber dem Gast aus London nicht machen – erst recht nicht beim Backstop.

          FAZ.NET-Serie Schneller schlau : Kind oder Porsche

          Die Frauen in Deutschland bekommen ihr erstes Kind deutlich später, im Durchschnitt sind sie mittlerweile älter als dreißig Jahre. Wie aber hängt die Kinderzahl mit dem Bildungsgrad zusammen? Und was kostet ein Kind eigentlich, bis es erwachsen ist?
          Nach der Uni wartet oft die Ungewissheit.

          Studium und Beruf : Zurück ins Elternhaus

          Der Übergang zwischen Studium und Beruf verläuft nicht immer reibungslos. Wenn erwachsene Kinder arbeitslos werden, sind oft die Eltern gefragt. Aber wollen und können die helfen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.