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Washington : Joshua Trump wird wegen seines Namens von Donald Trump entschädigt

  • -Aktualisiert am

Donald Trump kündigt für seine zweite Rede zur Lage der Nation besondere Gäste an. (Archivbild) Bild: AP

Ein elf Jahre alter Schüler aus Amerika wurde von Donald Trump eingeladen, seine Rede zur amerikanischen Nation live vor Ort zu hören. Grund dafür ist der Nachname des Jungen.

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          Joshua Trump, ein Elfjähriger aus dem amerikanischen Delaware, wird nach Hänseleien wegen seines Namens entschädigt. Wie das Weiße Haus bekannt gab, reiste der Sechstklässler auf Einladung des Präsidentenpaares nach Washington, um am Dienstag Donald Trumps Rede zur Lage der Nation zu hören.

          Trump, der nicht mit dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten verwandt ist, hatte die Lehrer seiner Middle School in Wilmington vor einigen Wochen gebeten, im Unterricht den Nachnamen seiner Mutter Meghan Berto tragen zu dürfen. Schon vor Donald Trumps Einzug in das Weiße Haus Anfang 2017 war der Junge immer wieder von Mitschülern gehänselt worden. Seine Eltern unterrichteten Joshua daher ein Jahr zuhause.

          Als er im vergangenen Sommer an eine öffentliche Schule zurückkehrte, setzten auch die Schikanen wieder ein. „Er sagte, dass er sich und seinen Nachnamen hasste und dass er so nicht mehr weiterleben wollte“, sagte Berto dem Sender WPVI damals. Obwohl mehrere Mitschüler bestraft wurden, geht Joshua vorerst weiter unter dem Namen seiner Mutter zur Schule.

             

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