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Grab für Besucher geöffnet : Gedränge vor Schloss Windsor nach Ende der königlichen Trauerzeit

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Das Foto zeigt das Grab in der kleinen König-George-VI.-Gedenkkapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor von Blumenkränzen umgeben. Bild: AP

Erstmals seit dem Tod der britischen Königin Elisabeth II. sind Schloss Windsor und die St.-Georges-Kapelle für Besucher geöffnet worden. Bereits am Morgen reihten sich Hunderte Menschen in eine Schlange ein, um das Grab zu besuchen.

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          Hunderte Besucher haben sich am Donnerstag zur Wiederöffnung von Schloss Windsor nach dem Ende der königlichen Trauerzeit vor dem Schloss westlich von London gedrängt. Das Schloss, in dem die britische Queen seit Beginn der Corona-Pandemie den größten Teil ihrer Zeit verbracht hatte, war seit dem Tod von Königin Elisabeth II. am 8. September für die Öffentlichkeit geschlossen gewesen.

          Die Queen wurde am 19. September in einer Seitenkapelle der Kirche an der Seite ihres im vergangenen Jahr gestorbenen Mannes Prinz Philip, ihrer Schwester Margaret und ihrer Eltern beigesetzt. Besucher können dort nun den neuen Grabstein für die Queen besichtigen.

          1,5 Millionen Besucher pro Jahr

          Terence Tan aus Singapur, der sich zu einem mehrtägigen London-Besuch in Großbritannien aufhielt, hatte sein Ticket gebucht, sobald das Datum für die Wiederöffnung des Schlosses bekannt war. „Das wollte ich sehen, weil es eine wichtige Sache ist, etwas, was nur einmal im Leben passiert“, erklärte er.

          Menschen stehen Schlange, als Windsor Castle und die St. George's Chapel zum ersten Mal seit dem Tod von Königin Elisabeth II. wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden.
          Menschen stehen Schlange, als Windsor Castle und die St. George's Chapel zum ersten Mal seit dem Tod von Königin Elisabeth II. wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden. : Bild: dpa

          Julie Davies und ihr Mann Allan kamen aus Liverpool nach Windsor und hatten wie Millionen anderer Briten die Beisetzungsfeierlichkeiten für die im Alter von 96 Jahren verstorbene Queen am Fernseher verfolgt. „Wenn man das Schloss dann in Wirklichkeit sieht, erwacht auf einmal alles zum Leben“, schilderte sie ihre Eindrücke. Sie und ihr Mann würden sich „unser ganzes Leben an diesen Besuch erinnern“.

          Windsor ist eine der größten touristischen Sehenswürdigkeiten in Großbritannien. Vor dem Einbruch der Touristenzahlen im Zuge der Corona-Pandemie hatte das Schloss rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr gezählt.

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