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Schauspieler : Folkerts will nicht mehr die „Vorzeige-Lesbe“ geben

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Seit 1989 hat Tatort-Kommissarin Lena Odenthal alias Ulrike Folkerts knifflige Fälle in Ludwigshafen aufgeklärt Bild: dpa

Tatort-Kommissarin Ulrike Folkerts über ihre Partnerin Katharina Schnitzler, den Kampf für die Rechte Homosexueller und ihr ganz persönliches Glück.

          „Tatort“-Kommissarin Ulrike Folkerts hat beziehungsmäßig „einen Glückstreffer gelandet“. Ihre Partnerin Katharina Schnitzler sei „eine wunderschöne Frau mit einer wahnsinnig positiven Ausstrahlung. Ich fühle mich bei ihr einfach gut aufgehoben“, sagte die 47 Jahre alte Schauspielerin dem „Stern“.

          Zum ersten Mal sprechen die „Tatort“-Kommissarin und ihre Lebensgefährtin über den Beginn ihrer großen Liebe und über ihr gemeinsames Buchprojekt mit dem Titel: „Glück gefunden“, das Ende September erscheint. Kennengelernt hat sich das in Berlin lebende Paar vor gut fünf Jahren bei einer Kunstausstellung. „Ich habe sie lachen gesehen“, beschreibt Ulrike Folkerts den Augenblick, als der Blitz einschlug. Dass die Schauspielerin ihr Leben mit einer Frau teilt, darf ruhig jeder wissen, doch den Kampf für die Rechte Homosexueller möchte Ulrike Folkerts gerne anderen überlassen. „Ich habe keine Lust mehr, die Vorzeige-Lesbe zu geben. Das sollen jetzt mal jüngere machen.“

          Im Privatleben allerdings hat sie ihr Glück bereits gefunden

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