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„The Voice of Germany“ : Samuel Rösch geht Risiko ein – und gewinnt

  • Aktualisiert am

Der Kandidat Samuel Rösch lächelt nach seinem Sieg in der Castingshow „Voice of Germany“. Bild: dpa

Er studiert Theologie und ist nun Gewinner der achten Staffel der Castingshow „The Voice of Germany“: Samuel Rösch lässt die Konkurrenz mit einer emotionalen Ballade hinter sich – und wagt sich auch auf neues musikalisches Terrain.

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          Mit gefühlvoller Stimme und deutschen Songs hat der angehende Religionslehrer Samuel Rösch die achte Staffel der Castingshow „The Voice of Germany“ gewonnen. Der Vierundzwanzigjährige bekam am Sonntagabend rund 55 Prozent der Zuschauerstimmen und bejubelte seinen Sieg. „So richtig verkraften werde ich das erst in den nächsten Wochen und Monaten“, sagte Rösch der Deutschen Presse-Agentur.

          Der Student der evangelischen Religionspädagogik aus der Nähe von Chemnitz war der einzige Finalist, der deutsche Lieder sang. Im dreistündigen Finale, das live auf Sat.1 ausgestrahlt wurde, überzeugte Rösch drei Mal. Die emotionale Ballade des verstorbenen Musikers Roger Cicero, „In diesem Moment“, brachte vielen Zuschauern Gänsehaut.

          Im Duett mit seinem Coach Michael Patrick Kelly sang der frisch verheiratete Sänger den Andreas-Bourani-Hit „Auf uns“. Am Ende wagte sich der 24-Jährige erstmals in der Show auf fremdes Terrain. Mit dem dänischen Songwriter Lukas Graham („7 Years“) performte er auf Englisch, obwohl ihm die Aussprache bei den Proben nicht leicht gefallen war – besonders das „V“ und das „W“.#

          Nach Weihnachten auf Tour

          „Ich habe es gewagt und hatte viele Leute, die mir bei der Aussprache geholfen haben“, sagte Rösch, der mit seiner Band bislang auf christlichen Konzerten und Festivals aufgetreten war. Sein Studium der evangelischen Religionspädagogik will er nach dem Bachelor zunächst ruhen lassen und geht mit fünf weiteren Kandidaten nach Weihnachten auf Tour.

          Mit seinen Darbietungen ließ Rösch die weiteren Finalisten klar hinter sich: den facettenreichen Benjamin Dolic aus Slowenien, die 17-Jährige Jessica Schaffler aus Österreich und Abiturient Eros Atomus Isler aus Flensburg.

          Im Finale bekamen die jungen Kandidaten prominente Unterstützung. Neben Graham traten Jess Glynne („Real Love“), Tom Odell („Another Love“) und Zara Larsson („Lush Life“) mit den Talenten auf. Außerdem präsentierte Altrocker Herbert Grönemeyer zum Abschluss der Show seinen aktuellen Hit „Mein Lebensstrahlen“. Die Show eröffnet hatte zuvor der britische Musiker Olly Murs („Heart Skips a Beat“) zusammen mit den vier Finalisten mit einem Medley.

          Quotentechnisch lieferte die zu Ende gegangene Staffel Höhen und Tiefen für die Sendergruppe aus Unterföhring. ProSieben und Sat.1 sind dennoch zufrieden, haben bereits eine neunte Staffel angekündigt und das „Voice“-Universum erweitert. Am kommenden Sonntag startet erstmals „The Voice Senior“ mit älteren Gesangstalenten ab 60 Jahren.

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