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Ryan Leslie : Rapper lässt nach Urteil Wut an Zeitung aus

  • -Aktualisiert am

Der amerikanische Rapper Ryan Leslie muss dem Deutschen Armin Augstein eine Million Dollar zahlen Bild: ASSOCIATED PRESS

Ryan Leslie hat auf einem Konzert eine Ausgabe der „New York Post“ verbrannt, die ihn als hinterhältiges „Wiesel“ bezeichnete. Zuvor hatte ihn ein Gericht zur Auszahlung eines Millionen-Finderlohns verpflichtet.

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          Der amerikanische Rap-Musiker Ryan Leslie hat auf einem Konzert eine Ausgabe der „New York Post“ verbrannt, die prominent über ein Urteil gegen ihn berichtet hatte. Leslie muss nach der Entscheidung eines New Yorker Geschworenengerichts eine Million Dollar Finderlohn an den Handwerksmeister Armin Augstein aus dem rheinischen Pulheim zahlen.

          Norbert Kuls

          Freier Autor in der Wirtschaft.

          „Glaubt nicht alles was ihr in den verdammten Nachrichten lest, weil die Neider wirklich lieber sehen wollen, dass ihr verliert“, improvisierte Leslie, der auf der Bühne zeitweilig mit den Tränen zu ringen schien. Die Boulevardzeitung hatte ihn als hinterhältiges „Wiesel“ bezeichnet. Leslie hatte die Million vor zwei Jahren für den Finder seines in Köln gestohlenen Laptops ausgelobt, sich danach aber geweigert, Augstein auszuzahlen.

          Auf dem Konzert begründete er seine Haltung abermals damit, dass er nach Rückgabe des Computers nicht mehr auf Kompositionen zugreifen konnte, für die die Belohnung eigentlich gedacht gewesen sei. „Leslie scheint realitätsfremd zu sein und gibt weiter anderen die Schuld für seine eigenen Fehler“, sagte Augsteins Anwalt Steven Thal von der New Yorker Kanzlei Phillips Nizer dieser Zeitung. Die Missachtung der Gesetze und die „schockierende Verspottung“ von Nachrichtenmedien stünden im Einklang mit dem bisherigen Verhalten. Leslie hatte Augsteins Versuche, mit ihm in Kontakt zu treten, über Monate ignoriert.

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