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Rückkehr zur Normalität : „Was andere machen, bestimmt unser Verhalten mit“

Allmähliche Rückkehr zur Normalität: Menschen in Erfurt sitzen vor einem Eiscafé. Bild: dpa

Allmählich können wir zu früheren Gewohnheiten zurückkehren. Wie lange wir brauchen, um neue Routinen zu bilden, und warum das manchmal stressig ist, erklärt die Gesundheits- und Sozialpsychologin Simone Dohle.

          3 Min.

          Frau Dohle, nach monatelangem Lockdown können wir allmählich wieder zur Normalität zurückkehren: essen gehen, shoppen, teilweise sind auch Treffen in größeren Gruppen möglich. Schön, hört man von vielen – und: anstrengend. Warum empfinden wir unsere alten Gewohnheiten plötzlich als Stress?

          Julia Anton
          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET

          Wir haben uns im vergangenen Jahr sehr an die Vorsorgemaßnahmen gewöhnt: Abstand halten, Maske tragen und Kontakte beschränken. Auch das war sehr mühevoll, wenn Sie sich zurückerinnern. Wenn jetzt plötzlich Schule und Sport wieder möglich werden, braucht man erst mal einen Moment, um das zu verarbeiten und sich wieder umzugewöhnen, wie bei allen Verhaltensänderungen.

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