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Krisentreffen in Sandrigham : Royals haben Angst vor Interview von Harry und Meghan

  • Aktualisiert am

Bild: AP

Während die Queen eine Krisensitzung einberufen hat, fürchtet der Königshof offenbar schon den nächsten Skandal. Harry und Meghan könnten demnach ein Fernsehinterview geben. William und Harry dementieren unterdessen einen Zeitungsbericht.

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          Prinz Harry (35) und Prinz William (37) haben scharfe Kritik am Bericht einer britischen Zeitung über das Verhältnis der Brüder zueinander geübt. In einer Stellungnahme schrieben die Royals am Montag: „Für Brüder, die sich so sehr um die Fragen der psychischen Gesundheit sorgen, ist der Gebrauch von aufrührerischer Sprache auf diese Weise beleidigend und potenziell schädlich.“

          In der Mitteilung wurde nicht der Name der Zeitung genannt. Ein Sprecher des Buckingham-Palastes teilte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit, dass es sich um die „Times“ handele. Die Zeitung hatte in ihrer Montagsausgabe behauptet, dass sich Prinz Harry und Herzogin Meghan von William schikaniert fühlten.

          Die Queen hat für diesen Montag eine Krisensitzung mit Familienmitgliedern auf ihrem Landsitz im ostenglischen Sandrigham einberufen, um die Zukunft von Harry und Meghan (38) zu besprechen. Wann das Treffen beginnen sollte, wurde nicht mitgeteilt. Das Paar hatte überraschend angekündigt, viele offizielle Aufgaben abzugeben.

          Queen beruft Krisentreffen ein

          Prinz Harry und Herzogin Meghan könnten Befürchtungen zufolge mit einem Fernsehinterview an die Öffentlichkeit gehen, sollte Königin Elisabeth II. ihnen nicht bei ihren Plänen entgegenkommen. Der Schaden eines nicht vom Palast genehmigten Interviews wäre immens, zitieren britische Zeitungen am Montag nicht näher genannte Quellen am Königshof.

          Erst vor wenigen Wochen hatte sich Prinz Andrew (59), der in einen Missbrauchsskandal verwickelt sein soll, in einem Fernsehinterview um Kopf und Kragen geredet. Eigentlich wollte er mit dem Interview seinen Ruf wiederherstellen. Experten sprachen von einer „PR-Katastrophe“. Der Druck auf Andrew wurde so groß, dass er seine royalen Verpflichtungen vorübergehend ruhen lässt.

          Die Queen rief für Montag eine Krisensitzung mit Familienmitgliedern auf ihrem Landsitz im ostenglischen Sandrigham ein, um die Zukunft von Harry und Meghan zu besprechen. Das bestätigte eine Sprecherin des Buckingham-Palastes der Deutschen Presse-Agentur. Wann das Treffen beginnen sollte, wurde nicht mitgeteilt.

          Die beiden Royals wollen künftig in Großbritannien und in Kanada leben und finanziell unabhängig sein. Doch dafür müssen noch viele Fragen geklärt werden – zum Beispiel, womit sie künftig ihr Geld verdienen dürfen und wer für ihren Personenschutz zahlt.

          Erwartet zu dem Treffen wurden neben der Queen (93) und ihrem Privatsekretär Sir Edward Young Harry auch Thronfolger Prinz Charles (71) und sein älterer Sohn Prinz William (37). Harry sollte nach Sandringham kommen. Meghan hält sich in Kanada auf und wollte sich Berichten zufolge telefonisch zu dem Treffen zuschalten. Britische Zeitungen spekulierten, dass die Herzogin von Sussex – so Meghans offizieller Titel – länger mit ihrem acht Monate alten Sohn Archie in Kanada bleibt, weil sie ihre Hunde mitgenommen habe.

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