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Rowan Atkinson im Interview : „Es geht um das Recht, sich über Religion lustig machen zu dürfen“

  • -Aktualisiert am

Rowan Atkinson als Johnny English: Als Komödiant setzt er mit großem Vergnügen immer wieder den Holzhammer ein. Bild: dpa

Als Retro-Agent „Johnny English“ muss Rowan Atkinson einen Hightech-Schurken ausschalten. Ein Interview über die Sinnlichkeit des Analogen, den Verfall der Streitkultur, das ernsthafte Geschäft des Komikers und die Nachricht über sein Ableben.

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          Beinahe so beliebt wie in seinen Paraderollen als „Mr. Bean“ und „Edmund Blackadder“ ist Rowan Atkinson als Anti-Bond „Johnny English“. Auch in seinem neuesten, dritten Kino-Abenteuer „Johnny English – Man lebt nur dreimal“ hinterlässt er bei seinen Einsätzen eine Schneise der Verwüstung. Subtext der Komödie ist das Thema „analog versus digital“; der Retro-Agent muss diesmal einen Hightech-Schurken ausschalten. Als Komödiant setzt Atkinson ja mit großem Vergnügen auch immer wieder den Holzhammer ein. Beim Interview in einem Hamburger Hotel in der Nähe der Außenalster präsentiert sich der Brite dagegen erstaunlich seriös und kaum komisch. Sehr selten werden Teile einer Antwort mit einer homöopathischen Dosis feinster Ironie angereichert. Dann zieht er die Mundwinkel kurz zu einem angedeuteten Lächeln nach oben, das sofort wieder verschwunden ist. Auf dem Weg zu seinem Sessel wird nichts umgestoßen. Und auch nach unserem Gespräch ist die Suite noch vollkommen intakt.

          Mr. Atkinson, in welcher Welt fühlen Sie sich zu Hause, in der digitalen oder in der analogen?

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