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Rolf Zuckowski : Rückzug von der Bühne

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Mehr Zeit bei der Familie statt auf Deutschlands Bühnen: Liedermacher Rolf Zuckowski. Bild: dpa

Der Musiker Rolf Zuckowski wird künftig das Rampenlicht meiden und sich von der Bühne zurückziehen. An ein Karriereende denkt der für seine Kinderlieder bekannte Sänger, Autor und Produzent aber noch lange nicht.

          Ausgerechnet in der Hochzeit seiner beliebten Weihnachtslieder erklärt Liedermacher Rolf Zuckowski seinen Rückzug von den Show- und Tourneebühnen. „Ich werde mich von der Bühne zurückziehen“, sagte der 65 Jahre alte Zuckowski dem „Hamburger Abendblatt“ am Mittwoch. Der in der Hansestadt lebende Musiker, aus dessen Feder Klassiker wie „In der Weihnachtsbäckerei“ oder „Wie schön, dass du geboren bist“ stammen, hatte in der Vergangenheit bereits angekündigt, ab 2013 nicht mehr im Scheinwerferlicht stehen zu wollen. Seine Karriere vollkommen beenden möchte er allerdings noch nicht. „Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen“, sagte Zuckowski.

          Als Sänger, Autor, Produzent und Musikverleger arbeitet er auch künftig an weiteren Projekten - nur auf der Bühne will er sich rarmachen. „Von Aufhören keine Rede“, betonte Zuckowski in einer Erklärung. „Nach einem wunderbar erfüllten Jahr 2012 werde ich mich zur Jahreswende weitgehend aus dem Vordergrund des Show- und Tourneegeschäftes zurückziehen.“ Einzelne Konzerte aus besonderem Anlass und Aktivitäten entlang der Elbe werde es auch künftig geben. Mit seinem eigenen Plattenlabel „Musik für Dich“ sei er weiterhin aktiv.

          Bereits anlässlich seines 65. Geburtstages hatte der Musiker, der seit Jahrzehnten zu den ersten Stars in deutschen Kinderzimmern gehört, angekündigt, sich in der Interpretenrolle im profesionellen Sinne zurücknehmen zu wollen. Im Zusammenhang mit Kindern gibt er bereits seit mehreren Jahren nur noch Konzerte für seine Stiftung „Kinder brauchen Musik“ und das Projekt „Elbkinderland“.

          Für 2013 hat der Musiker, der zuletzt ein Album für Erwachsene veröffentlichte, privat bereits gute Vorsätze gefasst: „Deutlich mehr Zeit für meine Frau, meine Familie, insbesondere meine Enkelkinder, und meinen Freundeskreis.“ Zu den unvergesslichen Momenten gehörte in diesem Jahr ein Erlebnis als Opa: „Das erste singende Laternelaufen mit unserem zweijährigen, dritten Enkelkind.“

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