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Rettungskräfte im Einsatz : „Zack, dann ist man im Chaos“

Der Einsatz ist vorbei, mit ihren Gedanken ist die Rettungskraft dann alleine. Das kann schwere Folgen für weitere Einsätze haben. Bild: Berthold Steinhilber/laif

Rettungskräfte gehören zu den Ersten an schrecklichen Einsatzorten. Doch wie sie mit extremen Belastungen umgehen können, lernen sie nicht in der Ausbildung – es fehlt an Geld und an Kommunikation. Sanitäter erzählen aus ihrem Arbeitsalltag.

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          Es sind Familientragödien wie diese Woche in Gunzhausen oder vor rund zwei Monaten in der Hamburger Innenstadt, bei der Männer ihren Frauen und Kindern schlimme Verletzungen mit einem Messer zufügen oder sie sogar töten. Es sind aber auch schwere Gewaltdelikte in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie sie nicht nur in Berlin immer wieder vorkommen. Es sind tragische Unfälle und hinterlistige Mordversuche, nicht selten an Menschen, die dem Täter eigentlich nahestanden. Jede Woche ereilen uns Nachrichten von schrecklichen Taten, die uns erst mal den Atem stocken lassen. Oft kann man gar nicht begreifen, wozu Menschen in der Lage sind. Brutalität, die schockiert und über die man sich Gedanken macht, selbst wenn sie weit weg ist vom eigenen Alltag.

          Lucia Schmidt

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          In den Tagen nach solchen Ereignissen berichten die Medien meist, was man über den Täter weiß, wie es so weit kommen konnte. Wer die Opfer waren, warum niemand die Tat verhindern konnte. Was die Hintergründe sind. Es ist die Stunde der Ermittler.

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