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Schrauben-Unternehmer : Reinhold Würth verärgert New-York-Touristen

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Der Unternehmer und Kunstförderer Reinhold Würth hat seine Yacht ungeschickt geparkt (Aufnahme von August 2016). Bild: dpa

Mit seiner 85 Meter langen Luxus-Yacht hat der Unternehmer Reinhold Würth direkt vor der Freiheitsstatue geankert. Und sich damit in die lang ersehnten Fotos vieler Besucher gedrängelt.

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          Reinhold Würth, ehemaliger Geschäftsführer des Schrauben-Unternehmens Würth, hat in New York viel Kritik auf sich gezogen. Die 85 Meter lange Luxus-Yacht „Vibrant Curiosity“ des 82 Jahre alten Würth war in der vergangenen Woche direkt vor der Freiheitsstatue vor Anker gegangen – und hatte sich auf diese Weise in die Lady-Liberty-Fotos zahlreicher Besucher gedrängelt. Das kam nicht überall gut an.

          „Ich bin so sauer, dass er mein Foto ruiniert hat“, zitierte die „New York Post“ eine deutsche Touristin, die am Dienstag die Statue von der Staten-Island-Fähre aus fotografieren wollte. „Das ist so typisch für eine reiche Person – denkt nur an sich selbst.“ Laut Aufzeichnungen blieb die Yacht drei Tage vor dem berühmten Wahrzeichen der Stadt liegen.

          Beliebtes Fotomotiv: Die Freiheitsstatue auf Liberty Island (Archivbild)
          Beliebtes Fotomotiv: Die Freiheitsstatue auf Liberty Island (Archivbild) : Bild: dpa

          Damit setzte Würths Boot eine unrühmliche Reihe von Bildverderbern fort. Im April und Juni habe schon die Yacht des russisch-amerikanischen Oligarchen Eugene Shvidler die Sicht blockiert, schreibt die „New York Post“. Als die Zeitung darüber berichtet habe, sei Shvidlers Boot abgereist – und der italienisch-schweizerische Milliardär Ernesto Bertarelli habe übernommen, mit seiner 97 Meter langen Super-Yacht „Vava II“. Laut Küstenwache handelt es sich um einen legalen Ankerplatz. Den Ärger vieler Besucher über den beeinträchtigten Blick auf das Fotomotiv dürfte das kaum mildern.

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