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Rapper im Senegal : Was sollen wir in Europa?

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„Es gibt nichts, auf das wir Afrikaner stolz sein könnten“: Rapper Kab von der Bewegung „Y’en a marre“. Er ist einer der Rapper, die politische Geschehnisse in der lokalen Sprache, Wolof, rappen und auf Youtube verbreiten. Bild: Julia Amberger

Die guten Rapper aus Senegal: Sie haben dafür gesorgt, dass Politiker abgewählt wurden – und werden dadurch zu Vorbildern einer Generation, die ihr Land umkrempelt.

          8 Min.

          Simon, 39 Jahre, ein Bär von einem Mann mit Flecktarnjacke, die Baseball-Kappe tief ins Gesicht gezogen, läuft aufrecht durch die staubigen Straßen von Mbours, vorbei an unverputzten Häusern, an Bergen aus Zement und Müll, umringt von einer Schar Begleiter. Vor ihm rollt ein Soundsystem, das auf einen Jeep montiert ist. An den Boxen auf dem Dach lehnen drei Männer mit Wollmützen und Baggy Jeans und rappen.

          Rumzuhängen und faul zu sein
          ist eines Menschen nicht würdig.
          Steh auf, besorg dir den Wahlschein,
          deine Waffe, um zu wählen.

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