Verstoß gegen Datenschutz? :
Wie ein Radfahrer gegen Falschparker vorgeht – und deshalb vor Gericht muss

Von Lukas Kissel
Lesezeit: 7 Min.
Schrecken der Falschparker: Andreas S. posiert vor einem absoluten Halteverbot in München.
Andreas S. sorgt sich beim Radfahren um seine Kinder. Deshalb fotografiert er reihenweise Falschparker und sendet die Bilder über ein Portal an die Polizei. Die Behörden sehen darin jedoch einen Verstoß gegen den Datenschutz.

April 2020, Deutschland im ersten Corona-Lockdown. Andreas S. radelte mit seiner Tochter durch München, die beiden wollten sich bewegen. Richtung Olympiapark kamen sie durch die Taxisstraße – ruhiges Wohn­gebiet, Reihenhäuschen mit Hecken und Zäunen. Links und rechts am Straßenrand standen Autos, halb auf dem Gehweg, halb auf der Fahrbahn.

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