https://www.faz.net/-gum-9htlc

Pur-Sänger Hartmut Engler : „Viele Deutsche wissen einfach nicht, wie gut es uns geht“

Ein „hoffnungsfroher Pessimist“: Pur-Sänger Hartmut Engler ist heimatverbunden und engagiert sich für Flüchtlinge. Bild: Daniel Pilar

Hartmut Engler liebt seine Heimat und engagiert sich für Flüchtlinge: Im F.A.Z.-Interview spricht der Pur-Sänger über seine Reise nach Bethlehem, Angela Merkel, kitschige Lieder – und welchen Hit er fast verhindert hätte.

          7 Min.

          Herr Engler, Sie waren für eine Weihnachtsshow in Israel und dem Westjordanland. Was haben Sie dort erlebt?

          Wir sind in Bethlehem in einer Kirche aufgetreten und haben gemeinsam mit jungen palästinensischen Künstlern gesungen. Das war eine prägende Erfahrung für uns und kulturell auch ein bisschen verwirrend. Zum einen gibt es sehr viele Christen in Bethlehem, zum anderen sang uns der Muezzin einfach dazwischen, als wir auf dem Dach eines Hauses ein Lied aufgenommen haben. Israel ist generell ein Land im Ausnahmezustand. Wir wurden unfassbar oft kontrolliert und befragt, was wir in Bethlehem wollten oder wie lange meine Freundin und ich ein Paar sind. Das war schon fast ein Verhör. In Deutschland würde ich direkt anzweifeln, ob ein Uniformierter das Recht hat, so etwas zu fragen. Aber dort haben wir uns das nicht getraut.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Andreas Scheuer am Mittwoch in Berlin

          Verkehrsminister Scheuer : Im Porsche durch die Politik

          Verkehrsminister Andreas Scheuer hat einen Vorteil, der ihm beim Streit über die Pkw-Maut zum Nachteil gereichen könnte: eine gewisse Lockerheit.

          Bernd Lucke : Nazischweine und Gesinnungsterror

          Vom AStA kann man nicht viel erwarten. Aber die Hamburger Regierung und die Universität leisten sich in Sachen Bernd Lucke eine peinliche Vorstellung.