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Vier Verletzte im Krankenhaus : Kamerateam der „heute-show“ in Berlin angegriffen

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Polizisten sichern in Berlin die auf dem Boden liegende Ausrüstung des angegriffenen Kamerateams. Bild: dpa

In Berlin ist ein Kamerateam der ZDF-Satiresendung „heute-show“ angegriffen worden. Vier Personen wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm sechs Menschen fest.

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          Ein Kamerateam ist am Mai-Feiertag in Berlin-Mitte angegriffen worden. Vier Menschen kamen nach ersten Erkenntnissen verletzt ins Krankenhaus, wie Polizeisprecherin Sara Dieng am Freitag sagte. Es habe sich um ein Kamerateam des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) gehandelt. Sechs Menschen wurden laut Polizei festgenommen, die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an.

          Das ZDF bestätigte den Zwischenfall am Abend in einer Mitteilung. „Das Team, das im Auftrag des ZDF unterwegs war, war nach Dreharbeiten auf dem Weg zu seinen Fahrzeugen. Dabei erfolgte der Angriff. Weitere Details sind noch nicht bekannt“, erklärte der Mainzer Sender. Demnach war das Kamerateam für das Satireformat „heute-show“ unterwegs. Wie die „heute-show“ bei Twitter schrieb, begleitete der Kabarettist und Komiker Abdelkarim das Team als Reporter. Er sei unverletzt geblieben. „Wir sind schwer betroffen und wünschen den Kollegen eine schnelle Genesung“.

          „Ein feiger und durch nichts zu rechtfertigender Überfall“

          Der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbands, Frank Überall, sagte: „Das war ein feiger und durch nichts zu rechtfertigender Überfall auf Journalisten, die ihrer Aufgabe der Berichterstattung nachgekommen sind. Ich hoffe, dass die Attacke gründlich aufgeklärt wird und die Täter juristisch zur Verantwortung gezogen werden.“ Es handele sich um einen Angriff auf die Pressefreiheit.

          Auch ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler verurteilte den Angriff. „Die Pressefreiheit ist - gerade in diesen Tagen - ein hohes Gut. Unsere Sorge gilt nun jedoch zuallererst den Teammitgliedern und ihrer Gesundheit.“

          Die Polizei berichtete aufgrund erster Erkenntnisse, es sei zu einem körperlichen Übergriff auf das Kamerateam mit insgesamt sieben Personen gekommen. Sie seien von einer etwa 15-köpfigen Personengruppe angegriffen worden, hieß es zunächst.

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