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„Wenn du als Band so lange zusammenarbeitest, hast du irgendwann das Gefühl, alles erzählt zu haben“: Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel Bild: dpa

Sebastian Krumbiegel : „Ich will beklatscht werden“

  • -Aktualisiert am

Seit 30 Jahren steht Sebastian Krumbiegel mit den „Prinzen“ auf der Bühne. Ein Gespräch über frischen Wind für die Band, Krisen als Künstler und den neuen alten Hit „Millionär“.

          4 Min.

          Herr Krumbiegel, Sie haben vor einer Weile gesagt, die Prinzen hätten für das neue Album frischen Wind gebraucht und deshalb zum ersten Mal mit anderen Musikern zusammengearbeitet, mit Joe Walter, Ulla Meinecke oder Tobias Röger. Liegt das am Alter oder an der langen Zeit, die Sie als Band zusammen sind?

          Oliver Georgi
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Eher an der langen Zeit. Wenn du als Band so lange zusammenarbeitest, hast du irgendwann das Gefühl, alles erzählt zu haben. Die Idee, Songs mit anderen Leuten zusammen zu schreiben, kam aber von der Plattenfirma. Am Anfang war ich total dagegen. Viele dieser Kollegen kannte ich gar nicht, das waren Songwriter, und ich wollte das nicht, ich fand das unkreativ. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, es war eine Frischzellenkur. Jede Band, die man fragt, sagt natürlich erst einmal: Nein, unsere Plattenfirma redet uns nicht rein, wir sind autark! Aber ich halte das mittlerweile überhaupt nicht mehr für ehrenrührig.

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