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Weihnachten bei den Royals : Prinz Philip fehlt beim Weihnachtsgottesdienst

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Queen Elizabeth II. verlässt die St Mary Magdelene Church in Sandringham nach dem Weihnachtsgottesdienst. Bild: AFP

Nach seinem Klinikaufenthalt hat Prinz Philip nicht am traditionellen Weihnachtsgottesdienst in Sandringham teilgenommen. Dafür waren zwei Urenkel von Queen Elizabeth II. zum ersten Mal dabei.

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          Nach seinem Klinikaufenthalt hat der britische Prinz Philip am Mittwoch nicht am traditionellen Weihnachtsgottesdienst der Royals teilgenommen. Königin Elizabeth II. besuchte mit mehreren Familienmitgliedern die Kirche im ostenglischen
          Sandringham, wo die 93-Jährige derzeit auf ihrem Landsitz weilt. 

          Prinz Philip hatte nach einem mehrtägigen Aufenthalt pünktlich zu Heiligabend zwar das Krankenhaus verlassen und war nach Sandringham gereist, kam aber nicht in die Kirche. Warum der 98-Jährige in die Londoner Klinik musste, ist nicht öffentlich bekannt. Der Buckingham-Palast sprach von einer Vorsichtsmaßnahme.

          Erstmals haben dafür der sechs Jahre alte Prinz George und seine zwei Jahre jüngere Schwester Charlotte am traditionellen Weihnachtsgottesdienst in Sandringham teilgenommen. Sie kamen am ersten Weihnachtstag an der Hand ihrer Eltern Prinz William und Herzogin Kate in die St. Mary Magdalene Kirche. Ihr erst einjähriger Bruder Louis blieb zu Hause.

          Weihnachten ist, wenn der tannengrüne Mantel auf Mamas Hut und Tasche abgestimmt ist: Prinzessin Charlotte verlässt an der Hand ihrer Mutter, Catherine die Kirche in Sandringham.

          Die Royals feiern das Weihnachtsfest traditionell auf dem Landsitz der Queen (93) in Sandringham. Die Königin trug einen roten Mantel und wurde mit dem Auto zur Kirche gefahren. Während die kleinen Royals neu dabei waren, fehlten andere Mitglieder des Königshauses.

          Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) wollten das Fest mit ihrem Baby Archie lieber mit Meghans Mutter feiern. Die kleine Familie hatte sich eine Auszeit von mehreren Wochen in Kanada genommen. Dort hatte die Herzogin von Sussex - so Meghans offizieller Titel - sieben Jahre lang gelebt und als Schauspielerin gearbeitet („Suits“).

          In die Kirche kam hingegen der möglicherweise in einen Missbrauchsskandal verwickelte Prinz Andrew. Allerdings besuchte er den frühen Gottesdienst und nicht - wie die anderen Royals - den um 11 Uhr (Ortszeit). Der 59-Jährige wurde dabei von seinem Bruder Prinz Charles (71) begleitet, der später nochmals am Gottesdienst teilnahm. Wahrscheinlich wollte Andrew so den vielen Journalisten und Schaulustigen aus dem Weg gehen. Eine Amerikanerin wirft ihm vor, sie als Minderjährige missbraucht zu haben. Andrew, der der Lieblingssohn von Königin Elizabeth II. sein soll, legte daher alle royalen Aufgaben auf Eis.

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