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Netflix-Serie über Royals : Prinz Harry verteidigt „The Crown“

  • Aktualisiert am

Schaut gern „Jeopardy“: Prinz Harry (Archivbild) Bild: dpa

Die Netflix-Serie sei Fiktion, gebe aber eine grobe Vorstellungen von dem Druck, dem die Königsfamilie ausgesetzt sei, sagt Prinz Harry in einem Interview. Außerdem erzählt er vom Kennenlernen mit seiner Frau Meghan.

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          Prinz Harry hat die Netflix-Serie „The Crown“ verteidigt. Es sei offensichtlich, dass die Folgen Fiktion seien, sagte der Enkel von Königin Elisabeth II. dem TV-Moderator James Corden („Late Late Show“). Die Serie basiere jedoch lose auf der Wahrheit. „Natürlich ist es nicht sehr exakt, aber es gibt eine grobe Vorstellung davon, wie dieser Lebensstil ist, welcher Druck es ist, die Pflicht über die Familie zu stellen, und über alles andere, was daraus entstehen kann“, sagte Harry. „Ich fühle mich mit „The Crown“ wohler als mit den Geschichten, die über meine Familie, meine Frau oder mich selbst geschrieben wurden.“

          In Großbritannien war kritisiert worden, dass die Macher der Serie, bei der unter anderem die Eheprobleme von Harrys Eltern Prinz Charles und Prinzessin Diana eine große Rolle spielen, nicht darauf hinweisen, dass es sich um Fiktion handelt.

          Harry verteidigte den Umzug des Paares in Meghans Heimat. Sie seien nicht davongelaufen, sagte der 36-Jährige. „Es war vielmehr ein Beiseitetreten denn ein Zurücktreten.“ Sein Leben werde sich immer um den Dienst an der Allgemeinheit drehen, und auch Meghan habe sich dafür entschieden. Scharfe Kritik übte der Prinz an den Medien. Es sei ein „wirklich schwieriges Umfeld“, das seine geistige Gesundheit zerstöre. „Das ist toxisch“, sagte er. Er habe seine Familie aus der Schusslinie bringen müssen.

          Die Queen schenkte Archie ein Waffeleisen

          Harry erzählte auch von seinem Kennenlernen mit Meghan. „Dating mit mir und vermutlich mit jedem Mitglied der Königsfamilie ist quasi umgedreht“, sagte er. Man treffe sich zu Hause und gehe erst ins Restaurant oder ins Kino, wenn man bereits ein Paar sei. Dadurch hätten sie viel Zeit ohne Ablenkungen miteinander verbringen können. „Es war großartig. Es ging von Null auf 100 in zwei Monaten.“

          Die Abende verbrächten sie normalerweise damit, ihrem Sohn Archie, der im Mai zwei Jahre alt wird, einen Tee zu machen, ihn zu baden und ihm vorzulesen. Danach schaue das Paar Fernsehen, etwa die Quiz-Show „Jeopardy“ oder Netflix. Das Paar erwartet derzeit sein zweites Kind.

          Außerdem verriet Harry, dass die Queen seinem Sohn zu Weihnachten ein Waffeleisen geschenkt habe. Sie habe gefragt, was sich der Kleine zu Weihnachten wünsche, erzählte Vater Prinz Harry (36) dem Late-Night-Moderator James Corden. Daraufhin habe seine Ehefrau Meghan gesagt: „Ein Waffeleisen.“ Und die Queen habe ein Waffeleisen geschickt. „Er liebt es“, sagte Harry bei einer Stadtrundfahrt in einem offenen Doppeldeckerbus durch Los Angeles. Sein Sohn frage jeden Morgen nach dem Aufstehen: „Waffeln?“ Archie, der im Mai zwei wird, könne schon einige Wörter sprechen und singe viel vor sich hin. Sein erstes Wort sei „Krokodil“ gewesen.

          Mit der Queen und ihrem Ehemann Prinz Philip hätten sie schon mehrmals per Video telefoniert, berichtete der Enkel. „Wir haben ein paar Mal gezoomt, sie haben Archie herumlaufen sehen.“ Sein Großvater beende das Gespräch nicht, indem er den Aus-Knopf drückt, sondern klappe den Laptop zu, sagte Harry lachend.

          Das Gespräch mit dem britischen TV-Moderator Corden wurde aufgezeichnet, bevor der endgültige Bruch von Harry und seiner Ehefrau Meghan mit dem britischen Königshaus verkündet wurde. Das Interview fand bei einer Stadtrundfahrt in einem offenen Doppeldeckerbus durch Los Angeles statt. In der Nacht zum 8. März (MEZ) soll ein großes Interview des Paares mit der amerikanischen Moderatorin Oprah Winfrey ausgestrahlt werden.

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