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Popmusik : Queen trauen sich ohne Freddie Mercury

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Queen-Gitarrist Brian May und „der Neue”: Paul Rodgers Bild: AP

Darauf hätte lange Zeit niemand gewettet, doch jetzt soll es passieren: „Queen“ wollen ohne ihren verstorbenen legendären Sänger Freddie Mercury wieder auf Tournee gehen. Was werden die Fans sagen?

          Erstmals seit dem Tod des Sängers Freddie Mercury will die Rockband „Queen“ wieder auf Tour gehen. Als neuer Sänger soll Paul Rodgers in die übergroßen Fußstapfen des Paradiesvogels Mercury treten. Rodgers feierte um 1970 mit seiner damaligen Band „Free“ und später mit „Bad Company“ ebenfalls internationale Erfolge. Neben Mercury könnte auch noch ein zweites Mitglied der Original-Besetzung fehlen, denn Bassist John Deacon hat seine Teilnahme an der Tour noch nicht zugesagt. Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor sind dagegen Feuer und Flamme.

          „Das ist alles sehr aufregend“, sagte May über die Tournee, die im März beginnen und durch Großbritannien sowie andere europäische Länder führen soll. „Die vergangenen Wochen waren wir sehr beschäftigt, Material und mögliche Veranstaltungsorte zu suchen.“

          Bereits mehrere Auftritte mit Rodgers

          Nach dem Tod Mercurys, der 1991 an Aids starb, hatte „Queen“ nur noch vereinzelt mit verschiedenen Sängern Konzerte gegeben, darunter unter anderem George Michael, der zeitweise als Favorit für die Position als Sänger galt. Die Idee, gemeinsam mit Rodgers auf Tourzu gehen, sei ihnen nach einigen gemeinsamen Auftritten in diesem Jahr gekommen, erläuterte May. „Queen“ waren vor allem in den späten siebziger Jahren mit Hits wie „We Will Rock You“, „We Are The Champions“ oder „Bohemian Rhapsody“ weltweit berühmt geworden.

          Die Band ist im übrigen längst selbst ein musikalisches Thema geworden. In Köln läuft derzeit mit Erfolg das Musical „We will rock you“, in dem etliche „Queen“-Songs zu hören sind. Zudem waren „Queen“-Musiker an der Produktion des Musicals beteiligt.

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