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Gegen 90 Mitbewerberinnen : Philippinin gewinnt Wahl zur Miss Universe

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Top Drei: Miss Venezuela Sthefany Gutierrez, Miss South Africa Tamaryn Green und Gewinnerin, Miss Philippines Catriona Gray (von links nach rechts). Bild: AP

In Bangkok wurde beim Miss-Universe-Wettbewerb die schönste Frau des Universums gekürt: Die 24 Jahre alte Philippinin Catriona Gray gewann den Titel. Erstmals nahm auch eine Transgender-Frau teil.

          Die schönste Frau des Universums kommt von den Philippinen: Die 24 Jahre alte Catriona Gray wurde am Montag in der thailändischen Hauptstadt Bangkok zur schönsten Frau des Universums gekürt. Die Musik-Studentin setzte sich gegen mehr als 90 Mitbewerberinnen um den begehrten Titel durch. Für Aufsehen sorgte die diesjährige Miss-Universe-Wahl auch durch die erste transsexuelle Kandidatin in der Geschichte des Wettbewerbs, die Spanierin Angela Ponce.

          Während der live im Fernsehen übertragenen Wahl wurden die Kandidatinnen zu ihren Ansichten über Themen wie Pressefreiheit, die Legalisierung von Marihuana, Flüchtlinge und die #MeToo-Debatte befragt. Die spätere Siegerin Gray erhielt Applaus für ihre Arbeit in den Armenvierteln der philippinischen Hauptstadt Manila. Im Fall ihres Siegs wollte sie Gegenden finden, „wo ich etwas zurückgeben könnte, wo ich etwas anbieten könnte.“

          Die Entscheidung, wer den Miss-Titel erhielt, traf diesmal eine ausschließlich mit Frauen besetzte Jury. Bereits im Vorfeld hatte die spanische Bewerberin Ponce Geschichte geschrieben: Sie war die erste transsexuelle Kandidatin, seit der Schönheitswettbewerb sich vor sechs Jahren von dem Grundsatz verabschiedete, alle Kandidatinnen müssten „natürlich geborene“ Frauen sein.

          Ponce setzt sich für eine größere Akzeptanz transsexueller Menschen ein und hofft auf eine „tolerantere und respektvollere“ Gesellschaft, wie sie der Nachrichtenagentur AFP sagte. Außerhalb des Miss-Universe-Wettbewerbs werden Transsexuelle nach wie vor häufig marginalisiert und missverstanden. Die Selbsttötungsrate unter ihnen ist hoch.

          Für Verstimmung sorgte vor der Wahl dagegen eine Äußerungen der Miss USA, Sarah Rose Summers, die sich in den sozialen Medien über die Kandidatinnen aus Vietnam und Kambodscha amüsierte, weil diese kein Englisch sprächen. Später entschuldigte sich Summers auf Instagram für die Aussagen.

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