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Persönlich : Liz Taylor: „Sehe ich aus, als hätte ich Alzheimer?“

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Liz Taylor: „Sehe ich aus, als würde ich sterben?” Bild: AP

Sie hat so manche schwere Krankheit überstanden - zumeist in aller Öffentlichkeit. Von einer weiteren Erkrankung will Liz Taylor allerdings nichts wissen. Im amerikanischen Fernsehen beteuerte die Diva, nicht an Alzheimer zu leiden.

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          „Sehe ich aus, als würde ich sterben?“, fragte die 74 Jahre alte Hollywood-Legende Elizabeth Taylor Fernsehmoderator Larry King. Die Schauspielerin nutzte am Dienstag ihren Auftritt in der CNN-Talkshow, um Berichten der amerikanischen Boulevardpresse zu widersprechen. Darin hieß es zum einen, sie sei todkrank, und zum anderen, sie leide an der Alzheimer-Krankheit. „Sehe ich aus oder klinge ich, als hätte ich Alzheimer?“, empörte sich Taylor. Die Presse denke sich solche Dinge aus, „weil sie nichts Schmutziges über jemand anderen zu schreiben haben“.

          „Liz Alzheimer-Tragödie“ hatte das Magazin „The National Enquirer“ in seiner Juni-Ausgabe getitelt und berichtet unter Berufung auf Freunde der Schauspielerin, sie leide an einem frühen Stadium der Krankheit. Ärzte hätten Anzeichen für ein nachlassendes Gedächtnis festgestellt. Ihre Antwort an Larry King formulierte Taylor wiederum als Frage: „Glauben Sie, daß es meine Freunde sind, die so etwas über mich verbreiten würden?“

          Im Rollstuhl wegen Rückenbeschwerden

          Auf die Frage, warum sie im Rollstuhl sitze, erklärte die Schauspielerin, sie habe seit ihren Teenager-Jahren chronische Rückenbeschwerden und im Alter Osteoporose bekommen. Sie sei schon mit einer Rückgratverkrümmung geboren worden. Sie kam am 27. Februar 1932 in London zur Welt; ihre Eltern waren Amerikaner.

          Besuch bei „Larry King live” - mit ihrer Schmuck-Kollektion
          Besuch bei „Larry King live” - mit ihrer Schmuck-Kollektion : Bild: AP

          In der Vergangenheit hatte die mit zwei Oscars ausgezeichnete Schauspielerin, einst als schönste Frau der Welt gefeiert, immer wieder mit schweren Krankheiten zu kämpfen. So wäre sie fast an einer Lungenentzündung gestorben; ein Luftröhrenschnitt rettete ihr Leben. Bei der Oscar-Verleihung 1960 war die Narbe deutlich zu sehen.

          „Here lies Elizabeth“

          Mindestens viermal brach sie sich bei Stürzen die Wirbelsäule. Hinzu kamen immer wieder die Folgen von Übergewicht und Alkoholprobleme. Vor allem am Ende ihrer Filmkarriere häuften sich schwere Erkrankungen. Sie hatte Herzrhythmusstörungen, mußte sich mehreren Hüftoperationen unterziehen, im Februar 1997 wurde ihr ein gutartiger Gehirntumor entfernt. Im September 2000 gestaltete sie sich eine eigene Suite im Cedars Sinai Medical Center in Los Angeles, in dem Krankenhaus, in dem sie nach eigenem Bekunden fast genauso viel Zeit wie in ihrem Haus in Bel Air verbracht hat. Im Jahr 2002 wurde sie wegen Hautkrebs behandelt, und Ende 2004 mußte sie abermals wegen Herzbeschwerden in die Klinik.

          Angesichts dieser ausführlichen Krankengeschichte hat sich bei der Diva, die ihren Auftritt bei der Oscar-Verleihung 2003 offiziell als ihren letzten Auftritt im Filmgeschäft bezeichnet hat, schon morbider Humor eingestellt. So hat sie beispielsweise feste Vorstellungen von ihrer Grabinschrift: „Here lies Elizabeth. She hated to be called Liz“ (Hier liegt Elizabeth. Sie haßte es, Liz genannt zu werden).

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