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Einzug in die Downingstreet? : Oasis-Sänger Liam Gallagher schlägt sich als Premierminister vor

  • Aktualisiert am

Liam Gallagher im Juni 2019 in London Bild: AP

Ein Star als Regierungschef? Was in Amerika ganz normal ist, kennt man in England bislang weniger. Jetzt hat sich der frühere Frontmann von Oasis als Theresa Mays Nachfolger ins Gespräch gebracht.

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          Der Leadsänger von Oasis, Liam Gallagher, macht eine Ansage auf Twitter, die Fans wohl nicht allzu ernst nehmen dürfen: Der 46 Jahre alte Rockstar wirbt in einem Tweet für sich als britischen Premierminister. „Mein Name ist Liam Gallagher, ich habe vier schöne Kinder, ich habe mich über die Jahre mit Drogen ausgetobt und ich habe mehrere Nummer-Eins-Hits.“

          Dann verlangt er die Schlüssel für das Haus des britischen Premiers, Downingstreet zehn, um sich um den „shit“ zu kümmern. „Warum Ich?“, kommt er den Fragen der überraschten Lesern zuvor und gibt gleich selbst die Antwort: „Warum nicht?“. 

          Mit dem Vulgärausdruck bezieht sich Gallagher wohl auf die anhaltenden Brexit-Verhandlungen und der daraus resultierenden Suche nach einem Nachfolger für Theresa May. Mit dem „WHY ME? WHY NOT“ macht er gleichzeitig eine Anspielung auf sein gleichnamiges Soloabum, das in Kürze erscheinen wird.

          Sein Tweet ist wohl auch als eine Reaktion auf seinen Bruder Noel Gallagher zu verstehen, mit dem er in einem dauerhaften Spannungsfeld zwischen Streit und Versöhnung verbunden ist. An ihn gewendet schreibt er in einem vorausgehenden Tweet, dass es nichts schlimmeres gäbe, als jemanden, der nicht wählen geht, aber dann selbst zu allem seine Meinung äußern müsse.

          Was seine erste Amtshandlung als Premierminister wäre? Die Band Oasis per Gesetz wieder zu beleben, antwortet er einer Twitter-Nutzerin in einem Kommentar. Voller Ironie und schwer dramatisch weist er dann noch darauf hin, wie naheliegend seine Verbindung zur Politik ist: In einem anderen Tweet schreibt er, dass in dem englischen Wort für Parlament bereits sein Name drinsteckt: „ParLIAMent“ und „ihr wisst schon“ kommentiert er diese Schicksalsgabe.

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