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Vancouver Island : Neues Glück für Meghan und Harry in Kanada?

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Glücklich ist das Paar nicht nur im Londoner „Kanada-Haus“, wo sich Harry und Meghan für die Gastfreundschaft bedankten, sondern auch in Kanada selbst. Bild: EPA

Prinz Harry und Herzogin Meghan verbrachten sechs Wochen in Kanada. Nun ziehen sie sich von allen royalen Pflichten zurück und wollen die Hälfte ihres Jahres dort verbringen. Was zieht sie dort hin?

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          Seitdem Prinz Harry und Herzogin Meghan verkündet haben, dass sie die royalen Pflichten hinter sich lassen wollen und ein neues Kapitel abseits des britischen Hofes mit ihrem Sohn Archie beginnen wollen, fragen sich viele: Wie geht es weiter? Und was ist in den sechs Wochen seit Ende November in Kanada passiert? Es muss den beiden dort gut gefallen haben, immerhin wollen sie künftig die Hälfte des Jahres in dem nordamerikanischen Land verbringen.

          Nur wenige Tage blieb Herzogin Meghan nach dem sechswöchigen Kanadaurlaub in London, dann reiste sie zurück zu dem acht Monate alten Sohn Archie in die Nähe von Vancouver – angeblich ohne Rückfahrticket. Der Terminkalender der Herzogin sei bis auf weiteres leer, bestätigte der Buckingham-Palast Medienanfragen.

          Anders sieht es derweil für Harry aus. Der 35 Jahre alte Prinz wurde von der Queen zum Krisengespräch in jenes Landhaus geladen, das er über Weihnachten so gezielt gemieden hat. Die Queen, Thronfolger Charles und sein ältester Sohn William sollen verzweifelt darum bemüht sein, Lösungen für diesen vermeintlichen Bruch mit der Monarchie zu finden. Wann Prinz Harry seiner Frau nach Kanada nachreist, ist bislang nicht bekannt.

          Meghans Abgang aus England war, wie alles, was die beiden Royals zur Zeit tun, eine neue Schlagzeile wert. Laut „Daily Mail“ hat die Herzogin nicht etwa in einem Privatjet die Rückreise angetreten, sondern stieg – ganz bürgerlich – in einen normalen Linienflug der kanadischen Airline „Westjet“. Nur 156 Euro soll das Ticket gekostet haben.

          Archie blieb gleich in Kanada

          Der acht Monate alte Archie war in Kanada geblieben, während seine Eltern in England die Angelegenheiten mit der Queen und dem Palast zu klären versuchten. Laut „Daily Mail“ wurde Archie die wenigen Tage während der Abwesenheit seiner Mutter von einer Nanny und Meghans bester Freundin Jessica Mulroney betreut. Mulroney ist Stylistin und kennt Meghan, seit die ehemalige Schauspielerin die Serie „Suits“ in Kanada drehte. Als eine enge Vertraute von Meghan soll Mulroney über die Weihnachtsfeiertage dabei geholfen haben, am Rückszugsplan aus den royalen Verpflichtungen zu feilen. Mulroney lebt als Mutter von drei Kindern mit ihrem Ehemann in Toronto.

          Sollte die Freundin tatsächlich bis vergangenen Freitag bei dem kleinen Archie geblieben sein, dürfte ihr Besuch auf dem Luxusanwesen jedoch recht angenehm gewesen sein. Denn das Anwesen liegt mitten in der Natur auf der größten Insel der amerikanischen Westküste: Vancouver Island. Die Insel ist 450 Kilometer lang und nur wenige Kilometer von der Stadt Vancouver entfernt.

          Außerhalb des Anwesens, auf dem Harry und Meghan auf Vancouver Island die Feiertage verbrachten, geht ein Paar am Strand spazieren.

          Hier mieteten sich die Royals in einer 14-Millionen-Dollar-Villa direkt an der Küste mit Meeresblick ein. Das von französischen Landhäusern inspirierte Anwesen hat laut Sotheby’s acht Schlafzimmer – und zwei Strände. Anwohner hatten bereits um den 19. Dezember beobachtet, dass zunehmend Zäune und Kameras an dem Anwesen angebracht wurden. Dort verbrachten Prinz Harry und Herzogin Meghan dann wenige Tage darauf ihren Weihnachtsurlaub.

          Trotz Abgeschiedenheit verschanzten sich Meghan und Harry keineswegs hinter den Mauern der luxuriösen Villa. Die Presse freute sich über Bilder von langen Spaziergängen des Paares am Meer. Einwohner berichteten, wie Meghan sich unter die Leute mischte, um Kaffee zu bestellen. Außerdem wanderte die Familie durch die verschneiten Berge und wurde mehrmals beim Joggen gesichtet.

          Bei solch einer Wanderung passierte es, dass Meghan einem Paar, das ein Selfie von sich machte, ihre Hilfe anbot und kurzerhand selbst zur Kamera griff, wie die amerikanische Seite „People“ berichtet. Ein Ehepaar, das jedes Jahr zu Weihnachten in den Bergen auf der Insel wandern geht, versuchte beim Picknick ein Selfie von sich zu machen. Meghan, die sich in der Nähe befand, sah die Bemühungen des Paares und bot den beiden an, sie zu fotografieren. Es dauerte einen Moment bis das Paar erkannte, wer sie fotografiert hatte. Es wurde gelacht und es wurden freundliche Worte ausgetauscht. Prinz Harry soll das Paar beruhigt haben: „Bloß kein Druck“ – ein Motto, das ihm momentan selbst Ratgeber sein könnte. Die britische „Daily Mail“ spekuliert nun darüber, dass Meghan mittlerweile bereits wieder bei Archie auf dem Anwesen weilt und dort auf Harry wartet.

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