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Festival „Nature One“ : Raver feierten auf Ex-Raketenbasis

  • Aktualisiert am

Raver tanzen beim Technofestival Nature One. Ein Highlight war das traditionelle Feuerwerk in der Nacht zum Sonntag. Bild: dpa

Zehntausende haben nach zweijähriger Pause vier Tage und Nächte beim Technofestival „Nature One“ durchgefeiert. Auch für Spaß abseits des Bühnenprogramms war gesorgt.

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          Zwei Jahre lang war es still auf der ehemaligen US-Raketenstation Pydna, nun haben Zehntausende beim Technofestival „Nature One“ vier Tage und Nächte gefeiert. Zum Abschluss des traditionsreichen Festivals nahe Kastellaun in Rheinland-Pfalz zogen die Organisatoren eine positive Bilanz. Die Veranstaltung sei friedlich und reibungslos verlaufen, die Stimmung „euphorisch“ gewesen, hieß es am Sonntag. Wegen der Corona-Pandemie fiel „Nature One“ 2020 und 2021 aus.

          Auf 22 Bühnen in, neben und auf Bunkern standen nach Veranstalterangaben 350 DJs darunter Szene-Stars wie Charlotte de Witte, Paul van Dyk, Alle Farben und Sven Väth. Mit Techno, House, Hardcore, Trance, Trap war die komplette Bandbreite der elektronischen Musik vertreten.

          Spaß abseits des Bühnenprogramms

          Rund 50.000 Festivalgäste campten auf Wiesen und Feldern. Selbstgebaute Bühnen mit Soundanlagen, Planschbecken, Hüpfburgen, Schaumkanonen und Trampoline wurden nach Angaben der Organisatoren mitgebracht für Spaß abseits des Bühnenprogramms. Das Zeltlager sei noch bis Montagabend geöffnet so können sich müde und erschöpfte Raver vor der Heimreise ausreichend ausruhen.

          Ein Highlight war den Angaben zufolge das traditionelle Feuerwerk in der Nacht zum Sonntag. Parallel dazu liefen auf der Bühne frühere Nature-One-Hymnen und Klassiker der elektronischen Musikgeschichte. Im kommenden Jahr soll das Festival vom 4. bis 6. August sein.

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