https://www.faz.net/-gum-9jnfl

Nach Unfall : Prinz Philip gibt mit 97 den Führerschein ab

  • Aktualisiert am

Wird sich nicht mehr hinter das Steuer setzen: Prinz Philip Bild: dpa

Der britische Prinz war im Januar in einen Unfall verwickelt. Das hatte für eine Debatte über Ältere am Steuer gesorgt. Jetzt gibt der Ehemann der Königin seine Fahrerlaubnis ab.

          Der 97 Jahre alte Ehemann der britischen Königin, Prinz Philip, hat seinen Führerschein abgegeben. Das teilte der Buckingham-Palast am Samstagabend mit. Philip habe die Entscheidung freiwillig und nach sorgfältiger Überlegung getroffen, hieß es in der Mitteilung des Palasts.

          Philip war erst Mitte Januar in einen Unfall nahe des königlichen Landsitzes Sandringham in der ostenglischen Grafschaft Norfolk verwickelt gewesen. Der Prinzgemahl hatte sich mit seinem Land Rover überschlagen, kam aber ohne Blessuren davon. Im anderen Fahrzeug brach sich eine Beifahrerin ein Handgelenk, die Fahrerin erlitt Schnittwunden am Knie. Ein neun Monate altes Baby im Auto blieb unverletzt. Prinz Philip schickte der verunglückten Frau daraufhin einen Brief: „Ich möchte, dass Sie wissen, wie sehr es mir für meine Beteiligung an dem Unfall leidtut“, heißt es darin.

          Der Vorfall hatte eine Debatte über Senioren am Steuer ausgelöst – auch weil der 97 Jahre alte Mann nur zwei Tage nach dem Unfall wieder am Steuer saß. Philip goss Öl ins Feuer, weil er gesichtet wurde, wie er ohne Sicherheitsgurt fuhr. Nun, so scheint es, hat er die Konsequenzen gezogen.

          Weitere Themen

          Schlag gegen illegalen Sprengstoffhandel

          Großeinsatz : Schlag gegen illegalen Sprengstoffhandel

          Ein Großeinsatz der Polizei in neun Bundesländern, Kroatien und Litauen war erfolgreich. Dabei ging es um illegalen Sprengstoffhandel und um eine Internetplattform auf der Anleitungen zum Bau von Kriegswaffen, Bomben und zur Herstellung von Sprengstoff veröffentlicht waren.

          Topmeldungen

          Klimaaktivistin in Amerika : „Greta ist das Böse“

          Greta Thunberg wird in den Vereinigten Staaten nicht nur von begeisterten Aktivisten empfangen. Auch die Lobbyisten aus dem Lager der Klimawandel-Leugner laufen sich schon warm.

          Luxusbauten in New York : Ästhetische Abschottung

          Ein Penthouse für 239 Millionen Dollar: Die Wohlhabendsten schauen von immer größeren Höhen auf das Stadtvolk hinab. New York baut jetzt superdünn.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.