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Nach Frankfurter Gewaltat : Abschied von getötetem Achtjährigen

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In einem Gedenkgottesdienst nehmen Angehörige, Freunde und Nachbarn Abschied von dem achtjährigen Jungen Bild: dpa

Nach der grausamen Tat am Frankfurter Hauptbahnhof haben Angehörige, Freunde und Nachbarn in einem Gedenkgottesdienst Abschied von dem getöteten Jungen genommen. Auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier war anwesend.

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          In einem ökumenischen Gedenkgottesdienst haben Angehörige, Freunde und Nachbarn Abschied von dem achtjährigen Jungen genommen, der Ende Juli in Frankfurt vor einen ICE gestoßen und so getötet worden war. Das Ereignis bleibe für immer schrecklich und unfassbar, sagte der evangelische Propst für Rhein-Main, Oliver Albrecht, nach Mitteilung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und des Hochtaunuskreises am Samstag in einer Ansprache. „Das ist nicht in Worte zu fassen. Es ist wie ein böser Traum und zugleich eine unendliche Leere.“

          Ein 40 Jahre alter Mann hatte am 29. Juli den Achtjährigen und dessen Mutter im Frankfurter Hauptbahnhof vom Bahnsteig vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Der Junge starb, seine Mutter konnte sich in letzter Sekunde retten. Der tatverdächtige Eritreer wurde kurz darauf gefasst und sitzt seither unter Mordverdacht in Untersuchungshaft.

          Nach Angaben der EKHN zählten auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und seine Frau Ursula zu den Trauergästen bei dem Gedenkgottesdienst in Glashütten im Hochtaunuskreis. Der hessischen Regierungschef habe der Familie des getöteten Jungen zuvor in einem persönlichen Gespräch seine Anteilnahme ausgedrückt.

          In einer Fürbitte im Gottesdienst sagte Bouffier: „Wir sind fassungslos über das Böse, zu dem ein Mensch fähig ist. Wir sind erschrocken. Wir sind zornig. Hilf uns, hilf allen, damit sich der Zorn nicht in die Seele frisst. Damit die Wut nicht zur Rache drängt. Sei an unserer Seite.“

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