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Spanien : Müllberge in Málaga schrecken Ostertouristen ab

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Die Einwohner Malagas leiden unter dem Müllstreik: Der Abfall häuft sich vor Restaurants, Bars und Straßencafés. Bild: dpa

Nach zehn Streiktagen versinkt das spanische Málaga im Müll – mehrere tausend Tonnen türmen sich in den Straßen. Nun sagen erste Touristen ihre Reisen ab.

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          Im spanischen Malaga, wo sich nach zehn Streiktagen fast 5000 Tonnen Müll auftürmen, ist es zu ersten Absagen von Ostertouristen auch aus Deutschland gekommen. In der Stadt gab es zudem mehrere Festnahmen, nachdem Müllcontainer in Brand gesetzt worden waren.

          Die Stadtverwaltung gab jetzt einem auswärtigen Unternehmen den Auftrag zu Notdiensten. Deren Arbeiter wurden jedoch zum Teil von den Streikenden attackiert, die eine Rücknahme aller Lohnkürzungen der vergangenen Krisenjahre verlangen. Dagegen wiederum demonstrierten mehrere hundert Einheimische vor dem Rathaus und forderten den Bürgermeister auf, „die schon privilegierten Müllmänner hinauszuwerfen“.

          Jeden Tag kommen derweil 500 Tonnen Abfall hinzu, der Müll türmt sich auch vor Restaurants, Bars und Straßencafes. Das Hotel- und Gaststättengewerbe befürchtet für die Karwoche und die Osterferien kräftige Einkommenseinbußen.

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