https://www.faz.net/-gum-8eknd

Spanien : Müllberge in Málaga schrecken Ostertouristen ab

  • -Aktualisiert am

Die Einwohner Malagas leiden unter dem Müllstreik: Der Abfall häuft sich vor Restaurants, Bars und Straßencafés. Bild: dpa

Nach zehn Streiktagen versinkt das spanische Málaga im Müll – mehrere tausend Tonnen türmen sich in den Straßen. Nun sagen erste Touristen ihre Reisen ab.

          1 Min.

          Im spanischen Malaga, wo sich nach zehn Streiktagen fast 5000 Tonnen Müll auftürmen, ist es zu ersten Absagen von Ostertouristen auch aus Deutschland gekommen. In der Stadt gab es zudem mehrere Festnahmen, nachdem Müllcontainer in Brand gesetzt worden waren.

          Die Stadtverwaltung gab jetzt einem auswärtigen Unternehmen den Auftrag zu Notdiensten. Deren Arbeiter wurden jedoch zum Teil von den Streikenden attackiert, die eine Rücknahme aller Lohnkürzungen der vergangenen Krisenjahre verlangen. Dagegen wiederum demonstrierten mehrere hundert Einheimische vor dem Rathaus und forderten den Bürgermeister auf, „die schon privilegierten Müllmänner hinauszuwerfen“.

          Jeden Tag kommen derweil 500 Tonnen Abfall hinzu, der Müll türmt sich auch vor Restaurants, Bars und Straßencafes. Das Hotel- und Gaststättengewerbe befürchtet für die Karwoche und die Osterferien kräftige Einkommenseinbußen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Microsoft hat gerade die größte Übernahme in seiner bisherigen Geschichte eingeleitet.

          Activision-Zukauf : Microsofts neue Gigantomanie

          Der Softwarekonzern wagt seinen mit Abstand größten Zukauf. Das dürfte ihm erschweren, in der Debatte um die Macht von „Big Tech“ unter dem Radar zu bleiben – und hat mit dem Metaversum zu tun.
          Mietshaus in Berlin: Nicht nur in der Hauptstadt erwarten Fachleute steigende Immobilienpreise.

          Immobilienpreise : „Die Party geht weiter“

          Die Immobilienpreise steigen und steigen. In den großen Städten raten die Gutachter mitunter sogar vom Kauf ab. Dafür ziehen mehr Menschen ins Umland und treiben dort die Preise.