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Monica Bellucci im Interview : „Mein Körper ist nur ein Instrument für mich“

  • -Aktualisiert am

Kann nicht ständig Skandalfilme drehen: Monica Bellucci, hier bei den Filmfestspielen in Cannes im Jahr 2019. Bild: AFP

18 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist Monica Bellucis Skandalfilm „Irreversibel“ in einer umgeschnittenen Version neu zu sehen. Im Interview spricht die Schauspielerin über den Film und die Entblößung vor der Kamera.

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          Frau Bellucci, Ihr Film „Irreversibel“ war 2002 der Skandal des Festivals in Cannes, auch weil er mit einer brutalen Vergewaltigung in einer Pariser Unterführung endete. Nun ist der Film von Gaspar Noé in einer umgeschnittenen Version neu zu sehen. Wie war das für Sie?

          Ich war geschockt. In der neuen Version wirkt der Film noch stärker. Die Dualität zwischen Poesie und Gewalt wird noch deutlicher. Auch die Leistung der Schauspieler ist noch präsenter. Natürlich ist der Film immer noch sehr brutal. Aber mir ist aufgefallen, dass wir darin auch viel über Liebe sprechen. Da der Film jetzt mit den Liebesszenen beginnt, spürt man die Intimität, die Liebe zwischen den beiden Hauptfiguren noch intensiver. Durch diesen Kontrast ist die dann folgende primitive Gewalt noch schockierender. Der Film zeigt das Schöne und das Monströse der menschlichen Existenz.

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